Künstler Maxim Wakultschik neben einem reliefartigen Porträt aus farbigen Holzstäbchen Foto: Michail Raguzin
Künstler Maxim Wakultschik neben einem reliefartigen Porträt aus farbigen Holzstäbchen Foto: Michail Raguzin – Mit freundlicher Genehmigung von: ostendorff.de / Galerie Ostendorff, Münster

Wann: 30.08.2026 - 19.09.2026

Maxim Wakultschik - Licht wird Materie

Große Solo-Show in der Galerie Ostendorff, Münster

„Ich will mit meinen Arbeiten die unsichtbaren Ebenen der menschlichen Existenz sichtbar machen.“ Maxim Wakultschik

Mit „Light becoming Matter“ präsentiert die Galerie Ostendorff eine umfassende Soloausstellung des Künstlers Maxim Wakultschik. Rund 70 Arbeiten aus verschiedenen Werkserien geben einen Einblick in sein vielschichtiges Schaffen, das die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Relief auslotet.

Ein besonderer Fokus der Solo-Ausstellung liegt auf der neu entwickelten Werkserie „Optical Portraits Prisma“. Darin widmet sich Wakultschik den unsichtbaren Ebenen menschlicher Präsenz. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Licht, Wahrnehmung und komplexe Prozesse, die den Menschen umgeben, untersucht der Künstler jene Aspekte, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen.

Maxim Wakultschik arbeitet im Atelier an einem großformatigen reliefartigen Porträt aus zahlreichen einzelnen Elementen Foto: Andy Lanksy
Maxim Wakultschik arbeitet im Atelier an einem großformatigen reliefartigen Porträt aus zahlreichen einzelnen Elementen Foto: Andy Lanksy – Mit freundlicher Genehmigung von: ostendorff.de / Galerie Ostendorff, Münster

Auf den ersten Blick erscheinen Maxims Werke als klassische Porträts. Doch bei genauer Betrachtung entstehen Irritationsmomente: Verschiebungen, unterschiedliche Augenfarben, sich überlagernde Vorder- und Hintergrundebenen sowie scheinbar fließende oder pulsierende Strukturen lösen die Grenzen zwischen äußerer Erscheinung und Wahrnehmung auf. Schlieren, Lichtblitze und bewegte Sequenzen verweisen auf unsichtbare Vorgänge, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben.

Wakultschik betrachtet den Menschen nicht ausschließlich als materielle Form, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Licht, Energie, Emotion und nicht unmittelbar wahrnehmbaren Einflüssen. Seine Porträts eröffnen einen erweiterten Blick auf die menschliche Figur – zwischen physischer Realität und den vielschichtigen Ebenen unserer Wahrnehmung.

Anders ausgedrückt: Mit „Light becoming Matter“ zeigt Maxim Wakultschik eine künstlerische Position, die Materialität und Immaterialität miteinander verbindet. Seine Werke untersuchen den Übergang vom Unsichtbaren zum Sichtbaren, vom Licht zur Form und vom einzelnen Element zur komplexen Bildwelt.

Die dazu passende und für manchen überraschende Arbeitsweise des Künstlers basiert auf der präzisen Anordnung tausender einzelner Elemente: Farbige Holzstäbchen werden zu reliefartigen Bildkörpern, in denen Licht und Farbe eine eigene Dynamik entwickeln. Die Arbeiten scheinen sich je nach Perspektive aufzulösen, zu verdichten und neu zu ordnen.

Neben Werken aus der Serie Optical Portraits werden Reliefarbeiten / Geometrical Portraits, Arbeiten aus der Serie Multipersonality sowie ausgewählte Skulpturen gezeigt.

Maxim Wakultschik

Maxim Wakultschik studierte unter Prof. Jannis Kounellis und Prof. Beate Schiff an der Kunstakademie Düsseldorf. Nach seinem Kunststudium erklärte er die Rheinmetropole zu seiner Wahlheimat.

Seine Arbeiten wurden unter anderem bereits in New York, Austin, London, Madrid oder Hongkong gezeigt und sind Teil privater und institutioneller Sammlungen. Auch in diesem Jahr werden seine Werke auf bedeutenden Stationen in Europa und den USA präsentiert, u.a. auf der The Armory Show in New York im September sowie der Art Cologne in Köln im November. In Deutschland folgt im Januar 2027 eine Solo-Ausstellung im Museum Modern Art Hünfeld.

Tags: Maxim Wakultschik, Licht und Schatten, licht-welten, Zeitgenössische Kunst, Porträtkunst, Reliefkunst, Skulpturen, Grafik

Montag–Freitag: 9:00–17:00 Uhr
Samstag: 10:00–18:00 Uhr