Rom, Tivoli und Olevano – allein diese drei Namen tragen den Duft der Geschichte in sich, den Klang jener alten Melodie, die seit der Romantik Künstler und Reisende gleichermaßen verführt. Für den deutschen Maler Friedrich Nerly (1807–1878) wurden diese Orte zum Sehnsuchtsraum, zum offenen Atelier unter südlicher Sonne. Seine „sonnendurchfluteten Zeichnungen und Aquarelle, welche er während seiner Reisen anfertigte“ sind jene kostbaren Fragmente einer Zeit, in der das Licht Italiens als Offenbarung galt. Sie dienten „später als Grundlage für Gemälde… Weiterlesen