Rembrandt van Rijn, Der trunkene Lot, um 1630, Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung, Photo: Ursula Edelmann
Rembrandt van Rijn, Der trunkene Lot, um 1630, Städel Museum, Frankfurt am Main, Graphische Sammlung, Photo: Ursula Edelmann – Mit freundlicher Genehmigung von: findart /

Wann: 15.02.2008 - 13.05.2008

Zeichnungen und Aquarelle

Die Graphische Sammlung im Städel Museum zählt aufgrund der hohen künstlerischen Qualität ihrer etwa 25 000 Zeichnungen und 75 000 Druckgraphiken vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart zu den bedeutendsten graphischen Kabinetten in Deutschland. Sie wurde im 18. Jahrhundert von Johann Friedrich Städel (1728-1816) begründet und im 19. und 20. Jahrhundert von Persönlichkeiten wie Johann David Passavant (1787-1861), Georg Swarzenski (1876-1957) und anderen ausgebaut und weiterentwickelt. Aus konservatorischen Gründen können Arbeiten auf Papier nicht wie Gemälde dauerndausgestellt werden. Sie werden lichtgeschützt aufbewahrt und im Studiensaal der Graphischen Sammlung den Besuchern auf Verlangen vorgelegt.

Die Ausstellung der Meisterwerke gibt nun mit 80 herausragenden Zeichnungen einen beispielhaften Überblick über das Spektrum und die Qualität der Sammlung. Die ausgewählten Werke überspannen einen Zeitraum von fast 600 Jahren: Die ältesten

stammen aus dem frühen 15. Jahrhundert, die jüngsten sind im späten 20. Jahrhundert entstanden. Fast alle namhaften Zeichner der Kunstgeschichte sind vertreten, darunter Dürer, Raffael, Tizian, Rubens, Rembrandt, Watteau, Fragonard, Tiepolo, Cornelius, Delacroix, Daumier, Cézanne, van Gogh, Picasso, Matisse, Kirchner, Beckmann, Klee, Pollock.

Kuratoren: Dr. Jutta Schütt, Dr. Martin Sonnabend

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