Besucher auf dem Gelände der India Art Fair in New Delhi mit markanten Messehallen, zeitgenössischer Architektur und lebendiger Atmosphäre im Freien während der Kunstmesse.
Besucher auf dem Gelände der India Art Fair in New Delhi mit markanten Messehallen, zeitgenössischer Architektur und lebendiger Atmosphäre im Freien während der Kunstmesse. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Was: Messe

Wann: 05.02.2026 - 06.02.2026

Wenn in weiten Teilen Europas das Licht knapp wird, die Tage sich zurückziehen und der Jahresanfang nach innen führt, beginnt anderswo eine andere Zeitrechnung.
Jänner, Februar. Indien öffnet sich in diesen Wochen wie ein weit gespannter Atemzug. Die Hitze des Sommers hält noch Abstand, der Monsun ist fern, und über den Städten liegt eine seltene Klarheit – trocken, mild, wach. Es ist die Zeit, in der Reisen nicht nur Bewegung bedeutet, sondern Begegnung. Märkte erwachen früh, Farben scheinen intensiver, Gespräche dehnen sich aus. Wer Indien in diesen Monaten betritt, spürt sofort: Jetzt ist der Moment. Jetzt zeigt sich das Land nicht als Kulisse, sondern als lebendiger Rhythmus – zwischen Geschichte und Gegenwart, Stille und Überfluss, Alltag und Ausnahmezustand.

Porträt der Fair Director der India Art Fair: selbstbewusste Frau mit verschränkten Armen vor abstraktem Hintergrund, offizielles Pressebild der Kunstmesse.
Porträt der Fair Director der India Art Fair: selbstbewusste Frau mit verschränkten Armen vor abstraktem Hintergrund, offizielles Pressebild der Kunstmesse. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair
In diese besondere Jahreszeit fällt die India Art Fair, die vom 5. bis 8. Februar 2026 an das NSIC Exhibition Grounds zurückkehrt und mit ihrer 17. Ausgabe einen historischen Moment markiert. Mit 123 Ausstellern erreicht die Messe einen neuen Höchststand und dehnt zugleich ihre räumliche wie inhaltliche Präsenz weiter aus. Was sich hier entfaltet, ist nicht nur eine Messe, sondern ein präzise orchestriertes Panorama südasiatischer Moderne und internationaler Gegenwartskunst, getragen von starken regionalen und globalen Allianzen.

Unter der Partnerschaft mit BMW India versammelt die India Art Fair 2026 87 Galerien, 24 Institutionen, eine ambitioniert ausgebaute Design-Sektion sowie großformatige Außenprojekte. Damit bestätigt sich New Delhi einmal mehr als Fixpunkt im internationalen Kunstkalender des Monats Februar – ein Ort, an dem Markt, Diskurs und kulturelle Identität in ein produktives Spannungsverhältnis treten.
xtile Installation von Morii Design in der Design-Sektion der India Art Fair: großformatige, farbige Stoffbahnen mit abstrakten Mustern in einer lichtdurchfluteten Industriehalle, Foto: Ezra Alcantara.
xtile Installation von Morii Design in der Design-Sektion der India Art Fair: großformatige, farbige Stoffbahnen mit abstrakten Mustern in einer lichtdurchfluteten Industriehalle, Foto: Ezra Alcantara. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Internationale Schwergewichte wie David Zwirner, Galleria Continua, neugerriemschneider oder Carpenters Workshop Gallery stehen in bewusstem Dialog mit führenden südasiatischen Galerien. Namen wie Vadehra Art Gallery, Nature Morte, Experimenter oder Chemould Prescott Road verankern die Messe tief in der künstlerischen Gegenwart Indiens, ohne den Blick nach außen zu verlieren. Ergänzt wird dieses Gefüge durch neue internationale Teilnehmer, die Delhi erstmals betreten und die Messe weiter öffnen.

Aquarell „Sven’s Walk“ (2025) von Edouard Baribeaud, Aquarell und Farbstift auf Papier, 60,5 × 46 cm: Fassadenansicht eines Hauses, überwuchert von herbstlichem Laub, mit Spaziergänger im Vordergrund, Courtesy of the Artist and Galerie ISA, Mumbai.
**SEO-Alt-Text (Deutsch)** Gemälde **„Writer, Waiter, Critic“ (2025)** von **Sudhir Patwardhan**: figürliche Szene in warmen Farbtönen mit drei Männern in einem Innenraum, Moment des Innehaltens zwischen Schreiben, Servieren und Beobachten, Image Courtesy Vadehra Art Gallery.
Aquarell „Sven’s Walk“ (2025) von Edouard Baribeaud, Aquarell und Farbstift auf Papier, 60,5 × 46 cm: Fassadenansicht eines Hauses, überwuchert von herbstlichem Laub, mit Spaziergänger im Vordergrund, Courtesy of the Artist and Galerie ISA, Mumbai. • **SEO-Alt-Text (Deutsch)** Gemälde **„Writer, Waiter, Critic“ (2025)** von **Sudhir Patwardhan**: figürliche Szene in warmen Farbtönen mit drei Männern in einem Innenraum, Moment des Innehaltens zwischen Schreiben, Servieren und Beobachten, Image Courtesy Vadehra Art Gallery. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Im Focus-Bereich verdichtet sich der künstlerische Anspruch zu konzentrierten Einzelpositionen. Hier begegnen sich unter anderem Bharti Kher und Khadim Ali, deren Arbeiten mythologische Erzählungen, politische Erfahrung und formale Strenge miteinander verweben. Diese Sektion ist weniger Schaufenster als Resonanzraum – leise, präzise und von nachhaltiger Wirkung.

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den Außenprojekten, die den öffentlichen Raum in das kuratorische Denken der Messe einbeziehen. Das partizipative Werk „What If Women Ruled the World?“ von Judy Chicago lädt zur aktiven Auseinandersetzung ein und verankert gesellschaftliche Fragestellungen sichtbar im Stadtraum. Ergänzt wird dies durch neue ortsspezifische Arbeiten, die ökologische und soziale Fragilität thematisieren.

Ausstellungsansicht von Bharti Kher, „Mythologies“ im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen, 2025: Installation zeitgenössischer Skulpturen im Dialog mit klassischer Museumsarchitektur, Courtesy Perrotin.
Gemälde „Untitled“ (2025) von Ricky Vasan, Öl auf Leinwand, 175 × 212,5 cm, zeitgenössische abstrakte Malerei mit expressiver Farbigkeit, Courtesy Gallery ISA.
Ausstellungsansicht von Bharti Kher, „Mythologies“ im Thorvaldsens Museum in Kopenhagen, 2025: Installation zeitgenössischer Skulpturen im Dialog mit klassischer Museumsarchitektur, Courtesy Perrotin. • Gemälde „Untitled“ (2025) von Ricky Vasan, Öl auf Leinwand, 175 × 212,5 cm, zeitgenössische abstrakte Malerei mit expressiver Farbigkeit, Courtesy Gallery ISA. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Eine architektonisch neu gestaltete Institutionssektion rückt Museen, Stiftungen und kulturelle Organisationen in den Mittelpunkt. Hier wird nicht gesammelt, sondern vermittelt, nicht verkauft, sondern verhandelt. Die Messe erweitert damit ihren Anspruch vom Marktplatz zur kulturellen Infrastruktur.

Parallel dazu setzt die Design-Sektion ihren Weg fort und verbindet handwerkliche Traditionen mit zeitgenössischer Formensprache. In Kooperationen zwischen internationalen Residenzprogrammen und indischen Designgalerien entsteht ein Dialog, der Material, Zeit und Nachhaltigkeit neu denkt.

Skulptur „Urmila“ (2025) von Ravinder Reddy: monumentale Büste mit intensiver Farbigkeit und ornamentaler Oberfläche, zeitgenössische Neuinterpretation klassischer indischer Skulptur, Image Courtesy Vadehra Art Gallery.
etailansicht der Installation „Weeping Ancestors“: farbige Porträts historischer Persönlichkeiten in rasterförmiger Anordnung, zeitgenössische Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte, Erinnerung und Macht, präsentiert im musealen Kontext.
Skulptur „Urmila“ (2025) von Ravinder Reddy: monumentale Büste mit intensiver Farbigkeit und ornamentaler Oberfläche, zeitgenössische Neuinterpretation klassischer indischer Skulptur, Image Courtesy Vadehra Art Gallery. • etailansicht der Installation „Weeping Ancestors“: farbige Porträts historischer Persönlichkeiten in rasterförmiger Anordnung, zeitgenössische Auseinandersetzung mit Kolonialgeschichte, Erinnerung und Macht, präsentiert im musealen Kontext. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Die strategische Erweiterung der Messe zeigt sich auch jenseits der Messetage. Mit IAF EDI+IONS etabliert die India Art Fair ein ganzjähriges Programm, dessen erste Ausgabe in Hyderabad einen neuen kulturellen Knotenpunkt markiert und den Anspruch der Messe unterstreicht, dauerhaft in regionale Ökosysteme zu wirken.

Fair Director Jaya Asokan fasst diesen Moment mit klaren Worten zusammen:
„The 17th edition of India Art Fair marks a watershed moment for us—not just in scale, but in reach. With a record number of exhibitors and a truly global line-up, India Art Fair continues to serve as the definitive meeting point for the international art community in South Asia, and we cannot wait to welcome everyone to Delhi next February.“

SEO-Alt-Text (Deutsch) Gemälde „View from the Tea Shop“ (2023) von Sudhir Patwardhan, Öl auf Leinwand, 32 × 36 Zoll: figürliche Alltagsszene aus urbanem Indien mit sozialem Blick und ruhiger Beobachtung, Courtesy the artist and Vadehra Art Gallery.
Skulptur „Bud“ (2021–2024) von Subodh Gupta, Edelstahl und Lack, 24,8 × 18,89 × 20,07 Zoll: glänzende, organisch geformte Arbeit, die Alltagsmaterialien in eine ikonische zeitgenössische Form überführt, Courtesy the artist and Galleria Continua.
SEO-Alt-Text (Deutsch) Gemälde „View from the Tea Shop“ (2023) von Sudhir Patwardhan, Öl auf Leinwand, 32 × 36 Zoll: figürliche Alltagsszene aus urbanem Indien mit sozialem Blick und ruhiger Beobachtung, Courtesy the artist and Vadehra Art Gallery. • Skulptur „Bud“ (2021–2024) von Subodh Gupta, Edelstahl und Lack, 24,8 × 18,89 × 20,07 Zoll: glänzende, organisch geformte Arbeit, die Alltagsmaterialien in eine ikonische zeitgenössische Form überführt, Courtesy the artist and Galleria Continua. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair

Auch auf Seiten des Presenting Partners wird die kulturelle Dimension betont. Hardeep Singh Brar, President and CEO, BMW Group India, erklärt:
„As BMW Group India celebrates a decade of partnership with India Art Fair and five years of The Future is Born of Art Commission, we reaffirm our commitment to fostering creativity, innovation, and sustainability through meaningful cultural engagement.“

So präsentiert sich die India Art Fair 2026 als Messe im besten Sinne: selbstbewusst, vielstimmig und offen. Nicht laut, sondern präzise. Nicht flüchtig, sondern mit Blick auf Dauer. New Delhi wird im Februar erneut zum Ort, an dem sich zeigt, wie sehr die Zukunft der Kunst aus Dialog entsteht.

Designobjekt von Gunjan Gupta: zeitgenössische Designarbeit mit skulpturaler Formensprache und handwerklicher Präzision, Courtesy of Gunjan Gupta.
SEO-Alt-Text (Deutsch) Designarbeit von Studio Nyn: zeitgenössisches Objekt mit klarer Formensprache und materialbetonter Oberfläche, präsentiert im Kontext moderner Designpraxis, Courtesy of Studio Nyn.
esignarbeit von Ashiesh Shah: zeitgenössisches Interior- und Objekt-Design mit reduzierter Formensprache und handwerklichem Fokus, Courtesy of Ashiesh Shah.
Designobjekt von Gunjan Gupta: zeitgenössische Designarbeit mit skulpturaler Formensprache und handwerklicher Präzision, Courtesy of Gunjan Gupta. • SEO-Alt-Text (Deutsch) Designarbeit von Studio Nyn: zeitgenössisches Objekt mit klarer Formensprache und materialbetonter Oberfläche, präsentiert im Kontext moderner Designpraxis, Courtesy of Studio Nyn. • esignarbeit von Ashiesh Shah: zeitgenössisches Interior- und Objekt-Design mit reduzierter Formensprache und handwerklichem Fokus, Courtesy of Ashiesh Shah. – Mit freundlicher Genehmigung von: indiaartfair / India Art Fair
Tags: Art Fair, Design, Farbfotografie, Gemälde, Kunst, Malerei, Schwarzweißfotografie‎, Skulpturen, Zeichnungen, Zeitgenössische Kunst, Gegenwartskunst, Kunstmarkt

Am Donnerstag, 5. Februar 2026, eröffnet die India Art Fair mit der BMW VIP Preview von 15 bis 19 Uhr.
Der Freitag, 6. Februar 2026, ist der Select VIP Preview vorbehalten und kann von 11 bis 19 Uhr besucht werden.
Am Samstag, 7. Februar 2026, ist die Messe für das Publikum von 10 bis 19 Uhr geöffnet.
Der Sonntag, 8. Februar 2026, bildet den Abschluss mit öffentlichen Besuchszeiten von 10 bis 18 Uhr.