So wird die industrielle Vergangenheit der Giessereihalle Puls 5 zum Sinnbild der Messe selbst: ein Ort, an dem sich Energie verdichtet, Formen neu entstehen und aus Hitze Dialog wird – offen, international und zutiefst gegenwärtig.
Rückblick und Ausblick
„Das war ein fantastisches Event!“ Mit diesen Worten blicken die Veranstalter auf die ART INTERNATIONAL ZURICH 2025 zurück – auf eine Messe, die mehr war als eine Ausstellung. Für drei Tage wurde Zürich zu einem lebendigen Magneten internationaler Gegenwartskunst, getragen von Energie, Vielfalt und persönlicher Begegnung.
Ein Hauch von Mailand, ein Puls wie in Paris, ein Blick wie in Basel – und doch ganz Zürich. In der dynamischen Atmosphäre der Giessereihalle Puls 5 verschmolzen Ideen, Kulturen und Ausdrucksformen zu einem konzentrierten Kunstereignis, das nicht durch Lautstärke überzeugte, sondern durch Präsenz.
Von Beginn an prägten Neugier und Austausch das Geschehen. Künstler, Galerien und ein kunstaffines Publikum kamen zusammen, um Kunst in all ihren Facetten zu erleben. Gezeigt wurde eine breite künstlerische Spannweite von Malerei und Skulptur über Fotografie und Objektkunst bis hin zu digitalen Positionen – ein Feuerwerk der Kreativität, getragen von Qualität und Vielfalt.
Die ART INTERNATIONAL ZURICH erwies sich dabei nicht nur als Ort der Betrachtung, sondern als Marktplatz und Netzwerk zugleich. Zahlreiche Aussteller knüpften neue Kontakte, vertieften internationale Beziehungen und verzeichneten konkrete Erfolge. Besonders die Vielfalt der internationalen Positionen eröffnete neue Perspektiven und machte Zürich für drei Tage zu einem Kompass für das Jetzt der Kunst.
Das Fazit fällt entsprechend klar aus: Die ART INTERNATIONAL ZURICH hat sich einmal mehr als relevanter Treffpunkt zeitgenössischer Kunst behauptet – als Ort des Dialogs, der Offenheit und der nachhaltigen Vernetzung.
Und so richtet sich der Blick nach vorn, getragen von Vorfreude und einem leisen Hauch italienischen Pathos:
„Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – bis bald in Zürich!“
Am Sonntagabend werden die Schmelzöfen langsam abgedreht. Der Geist der Schiffsschraube löst sich aus der Giessereihalle, verweilt einen Augenblick in der warmen Luft – und zieht weiter, gemeinsam mit den Kunstwerken, die diesen Ort für kurze Zeit beseelt haben.