FAB Paris 2025 au Grand Palais ©Tanguy de Montesson
FAB Paris 2025 au Grand Palais ©Tanguy de Montesson – Mit freundlicher Genehmigung von: finearts-paris.com / Fine Arts Paris

Was: Messe

Wann: 19.09.2026 - 23.09.2026

Die kommende Ausgabe von Fine Arts Paris widmet sich den schönsten Ausdrucksformen der bildenden Kunst – von der Malerei, Skulptur und Zeichnung über Grafik und Kunsthandwerk bis hin zu Antiquitäten, Schmuck und ausgewählten Werken der klassischen Moderne und zeitgenössischen Kunst. Unter dem mächtigen Glasdach des Grand Palais begegnen sich dabei Jahrhunderte der Kunstgeschichte: Alte Meister stehen neben modernen Positionen, kostbare Objekte neben Arbeiten der Gegenwart.

Fine Arts Paris 2026 im Grand Palais in Paris – Außenansicht des Grand Palais © Simon Lerat pour le GrandPalaisRmn, Paris, 2025
Fine Arts Paris 2026 im Grand Palais in Paris – Außenansicht des Grand Palais © Simon Lerat pour le GrandPalaisRmn, Paris, 2025 – Mit freundlicher Genehmigung von: finearts-paris.com / Fine Arts Paris

Vom 19. bis 23. September 2026 kehrt Fine Arts Paris an jenen Ort zurück, der wie kaum ein anderer für die große Tradition der Pariser Kunstwelt steht: das Grand Palais. Die monumentale Architektur aus Glas und Stahl, 1900 für die Pariser Weltausstellung errichtet, wird damit erneut zur Bühne für Galerien, Sammler, Kuratoren und Kunstliebhaber aus aller Welt.

Nach der erfolgreichen Ausgabe 2025 hat sich die Messe zugleich neu positioniert. Xavier Eeckhout übernahm das Präsidentenamt von Fine Arts Paris, die künftig jährlich in der zweiten Septemberhälfte im Grand Palais stattfinden soll. Auch der Name wurde vereinfacht und international verständlicher gefasst: Aus der früheren Bezeichnung mit dem Verweis auf die Biennale wurde wieder Fine Arts Paris – ein Name, der den Anspruch einer festen Größe im internationalen Kunstkalender unterstreicht.

Benedetto Luti – Tête de jeune femme penchée vers la gauche, Galerie de Bayser, Fine Arts Paris 2026
Maria Helena Vieira da Silva – Paris, 1962, Galerie Berès, Fine Arts Paris 2026
Benedetto Luti – Tête de jeune femme penchée vers la gauche, Galerie de Bayser, Fine Arts Paris 2026 • Maria Helena Vieira da Silva – Paris, 1962, Galerie Berès, Fine Arts Paris 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: finearts-paris.com / Fine Arts Paris

Von Alten Meistern bis zur Gegenwart

Gerade diese Offenheit zwischen den Epochen prägt die Ausgabe 2026. Fine Arts Paris versteht sich nicht als Messe einer einzigen Disziplin. Alte Meister, moderne und zeitgenössische Kunst, Zeichnungen, Skulpturen, dekorative Künste und Schmuck treten miteinander in Beziehung. Die Vielfalt gehört bewusst zur Identität der Messe: Unterschiedliche Werke, Zeiten und künstlerische Perspektiven sollen miteinander ins Gespräch kommen, ohne dass die Eigenständigkeit der einzelnen Galerien verloren geht.

Einen besonderen inhaltlichen Akzent setzt 2026 die französische Kunst des 17. Jahrhunderts. Präsentiert wird der Ehrengast Musée du Grand Siècle, wodurch die Messe zugleich einen Bogen von der historischen Kunst Frankreichs bis in die Gegenwart spannt.

Galerie AB – Agnès Aittouarès – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson
Galerie AB – Agnès Aittouarès – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson – Mit freundlicher Genehmigung von: finearts-paris.com / Fine Arts Paris

Die Galerien rücken ins Zentrum

Wenige Wochen vor der Eröffnung hat Fine Arts Paris nun einen ersten ausführlicheren Blick auf die Aussteller 2026 gegeben. Das Spektrum zeigt bereits, wie weit die Messe ihre kunsthistorischen und geografischen Grenzen zieht.

Zu den angekündigten Teilnehmern gehören unter anderem Didier Aaron (N37), Aborigène Galerie (S12), AEON (NH2), Galerie Edouard Ambroselli (S10), Applicat-Prazan (C11) und Galerie Philippe d’Arschot (N19).

Hinzu kommen Bailly Gallery (C19), Galerie de Bayser (S28), Charles Beddington (N12), Galerie Berès (S39), Galerie Bert (N18) sowie Galerie Aurélie Biot-Worms (NH7). Schon diese Auswahl macht deutlich, dass Fine Arts Paris weniger auf ein einheitliches Messebild setzt als auf Begegnungen: Gemälde und Zeichnungen treffen auf Skulpturen, Objekte, Schmuck sowie moderne und zeitgenössische Arbeiten.

Galerie Jean-François Cazeau – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson
Philippe Bismuth Expertise – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson
Galerie Jean-François Cazeau – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson • Philippe Bismuth Expertise – FAB Paris 2025 ©Tanguy de Montesson – Mit freundlicher Genehmigung von: finearts-paris.com / Fine Arts Paris

Gerade darin könnte 2026 eine besondere Stärke der Messe liegen. Wer durch das Grand Palais geht, bewegt sich nicht chronologisch durch die Kunstgeschichte. Stattdessen können zwischen zwei benachbarten Ständen plötzlich Jahrhunderte liegen – und dennoch entstehen visuelle Beziehungen, die ein Museum in dieser unmittelbaren Form kaum herstellen könnte.

Fünf Tage Kunst unter dem Glasdach

Für Besucher öffnet Fine Arts Paris am Samstag, 19. September, und Sonntag, 20. September, jeweils von 11 bis 20 Uhr. Am Montag, 21. September, und Dienstag, 22. September, folgen zwei lange Messeabende mit Öffnungszeiten von 11 bis 22 Uhr. Am letzten Messetag, Mittwoch, 23. September, ist das Grand Palais von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Diese beiden Nocturnes dürften zu jenen Momenten gehören, in denen der Ort seine besondere Wirkung entfaltet. Wenn über Paris langsam der Abend hereinbricht und sich das Licht im gewaltigen Glasdach verändert, wird aus einer Kunstmesse für einige Stunden auch ein Stück Pariser Stadtkultur.

Fine Arts Paris 2026 will damit mehr sein als eine Abfolge von Galerieständen. Die Messe setzt auf die Begegnung zwischen Epochen, Disziplinen und Blickweisen – und auf einen Ort, der selbst Teil dieser Erzählung ist. Im Grand Palais treffen Kunstmarkt und Kunstgeschichte aufeinander, während zwischen Alten Meistern, französischem Kulturerbe, moderner Kunst und zeitgenössischen Positionen immer neue Verbindungen entstehen.

Vielleicht liegt genau darin der Reiz dieser fünf Septembertage: Unter einem der berühmtesten Glasdächer von Paris wird die Kunstgeschichte nicht chronologisch erzählt – sie steht plötzlich nebeneinander.

Tags: Alte Meister, Zeichnungen, Skulpturen, Kunstmarkt, Malerei, Antiquitäten, 17 jahrhundert

Die Fine Arts Paris 2026 ist am Samstag, 19. September, und Sonntag, 20. September, jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Am Montag, 21. September, und Dienstag, 22. September, laden zwei Nocturnes von 11 bis 22 Uhr zu langen Messeabenden im Grand Palais ein. Am Mittwoch, 23. September, endet die Messe mit Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr.