Erstmals dabei sind unter anderem El Apartamento, Cardi Gallery, Fort Gansevoort oder Lomex, während Galerien wie Stephen Friedman Gallery, Gallery Hyundai oder Sprüth Magers nach einer Pause zurückkehren. Die internationale Spannbreite reicht von Asien bis Afrika, von Lateinamerika bis in den Nahen Osten – mit Protagonisten wie Taka Ishii Gallery, Mendes Wood DM, Southern Guild, Kaikai Kiki Gallery oder Dastan.
Einen besonderen Akzent setzt erneut Focus, kuratiert von Essence Harden, die für ihre präzise Sicht auf neue künstlerische Stimmen bekannt ist. 15 US-Galerien präsentieren Solopositionen von Andrew Park bis Turiya Adkins. Mit der Unterstützung von Stone Island bleibt Focus ein Labor für neue Sichtweisen, ein Ort, an dem Experimente Gewicht erhalten. Die Treue vieler junger Galerien über die Jahre hinweg – 170 Präsentationen insgesamt – belegt die Bedeutung dieses Formats für die Zukunft der Kunst.
Gleichzeitig öffnet sich Frieze Los Angeles erneut in den Stadtraum. Mit dem Art Production Fund entstehen ortsspezifische Projekte, verteilt über das Areal des Santa Monica Airport – frei zugänglich, eingebettet in Park- und Sportflächen, und damit ein Dialogangebot an die Stadtgesellschaft. Hinzu kommen Initiativen wie der Deutsche Bank Frieze Los Angeles Film Award, der jungen Filmschaffenden der Stadt eine Bühne bietet, sowie der Frieze Impact Prize, realisiert mit NXTHVN, der die Förderung von Künstlern und Kuratoren of colour ins Zentrum stellt.
Während Frieze Los Angeles das Herzstück bildet, entfaltet sich über die gesamte Stadt hinweg die Frieze Week: mit Ausstellungen von MOCA, The Broad, Getty Center, Hammer Museum, ICA LA, LACMA und Marciano Art Foundation. Von „Monuments“ über Robert Therrien bis zu „Made in L.A.“ reicht das Spektrum – ein Spiegel der kulturellen Vielfalt, die Los Angeles als globalen Kunstakteur positioniert.