Rainer Pawlaczyk – „Als Innenarchitekt habe ich Räume sichtbar gemacht“
Expressionistisches Gemälde mit schemenhaften menschlichen Figuren vor einer abstrahierten Landschaft im Licht eines untergehenden Himmels. Die reduzierten Körperformen wirken wie stille Zeichen im Raum und verweisen auf Wahrnehmung, Beziehung und Existenz.
Azim F. Becker – Skulptur Eine in sich verschlungene textile Form liegt wie ein Körperfragment im Raum. Aus dem dunkelblauen Stoff treten realistisch modellierte menschliche Hände hervor, die sich gegenseitig berühren und stützen. Zwischen Verbergen und Sichtbarwerden entsteht ein irritierendes Spannungsfeld, in dem Körper, Material und Wahrnehmung miteinander verschmelzen. Die Skulptur wirkt wie ein Moment des Innehaltens – ein stiller Ausdruck innerer Bewegung und fragiler Balance.
Weitere Eindrücke von der ARTe Kunstmesse zeigen die Vielfalt der präsentierten künstlerischen Positionen.
Regina Claussen-Daw – keramische Skulptur einer sitzenden Figur auf hohem Sockel, plastisch gestaltete Keramik mit Glasuren und ruhiger, kontemplativer Ausstrahlung.
Carmelo Margarone – realistisches Stillleben mit gelben Quitten, detailreich gemalt mit Licht- und Schattenreflexen in dichter, farbintensiver Komposition.
Marion Körner – expressives Gemälde mit urbaner Architektur, Hirschmotiv und figurativen Elementen in intensiven Rot- und Orangetönen, vielschichtige Mischung aus Stadtlandschaft und symbolischen Bildern.