„Die Wolken, eine dem Menschen von Jugend auf so merkwürdige Lufterscheinung, ist man in dem platten Lande doch nur als etwas Fremdes, Überirdisches anzusehen gewohnt. Man betrachtet sie nur als Gäste, als Streichvögel, die, unter einem andern Himmel geboren, von dieser oder jener Gegend bei uns augenblicklich vorbeigezogen kommen; als prächtige Teppiche, womit die Götter ihre Herrlichkeit vor unsern Augen verschließen.“
Johann Wolfgang von Goethe, Briefe aus der Schweiz, 1779, Leukerbad
In Maastricht, wenn der Frühling zaghaft einsetzt, die Luft noch kühl bleibt und sich Kunst, Geschichte und Gegenwart für wenige Tage verdichten, gewinnt dieser Gedanke eine besondere Gegenwärtigkeit. Vielleicht ist es genau das, worauf es am Ende ankommt: nicht auf Besitz, nicht auf Dauer, sondern auf jene stillen Augenblicke, die sich einprägen. Die leisen Momente des Glücks, die man mitnimmt und im Herzen bewahrt.
Mit ihrer einzigartigen Verbindung aus wissenschaftlicher Expertise, streng geprüften Kunstwerken und internationalem Sammlerpublikum zählt die TEFAF Maastricht seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Kunstmessen der Welt.