Die Messe vereint 71 international ausgewählte Galerien, die Paris für einige Tage zu ihrem gemeinsamen Bezugspunkt machen. Etablierte Programme wie Galerie Le Clézio, Galerie Z2O Sara Zanin, Charlotte Fogh Gallery oder Galerie Nadine Fattouh treten dabei in einen stillen Dialog mit jüngeren Pariser und internationalen Galerien wie Aziyadé, Maxime Allain, Traits Libres Gallery oder Galerie Pauline Renard, deren Positionen die zeichnerische Praxis zwischen klassischer Handarbeit, konzeptueller Strenge und gesellschaftlicher Reflexion verorten.
Mit eigenen Programmbereichen für neue Galerien und aufstrebende künstlerische Positionen öffnet Drawing Now Paris den Blick auf Entwicklungen, die sich im urbanen Rhythmus der Stadt erst andeuten, aber bereits eine klare visuelle und inhaltliche Präsenz entfalten. Die Messe versteht sich damit als Seismograf für zeitgenössische Zeichnung im Spannungsfeld zwischen lokaler Verankerung und internationalem Austausch.
Drawing Now Paris steht für eine ruhige, nachhaltige Auffassung von künstlerischem Wert und für eine Messe, die Paris nicht als Kulisse nutzt, sondern als Denkraum begreift, in dem die Kraft der Linie ihre ganze Präzision entfaltet.