SEO-Alt-Text: Affordable Art Fair Wien in der Marx Halle – Besucher zwischen zeitgenössischer Kunst und historischer Architektur, (c) Isabella Jöch
SEO-Alt-Text: Affordable Art Fair Wien in der Marx Halle – Besucher zwischen zeitgenössischer Kunst und historischer Architektur, (c) Isabella Jöch – Mit freundlicher Genehmigung von: Affordable / Affordable Art Fair

Was: Messe

Wann: 28.05.2026 - 31.05.2026

Affordable Art Fair Wien kehrt im Frühjahr 2026 in die Marx Halle zurück – und mit ihr ein Messeformat, das Kunst nicht als Schwelle, sondern als Einladung versteht: zum Sehen, zum Entdecken, zum Mitnehmen.

Wenn der Besucher vor der Halle stehen bleibt, geschieht etwas Unwillkürliches. Der Blick hebt sich zur Marx Halle, verweilt an der strengen Symmetrie des Backsteinportals, an den Bögen, am Eisen, das noch immer von Arbeit erzählt. Errichtet 1881 als Rinderhalle, als erste große Schmiedeeisenkonstruktion Wiens, ist dieser Bau ein Kind der Belle Époque – nicht dekorativ im Sinne des Überflusses, sondern stolz in seiner Funktion. Hier wurden einst Bolzen mit dem Schlägel ins Metall getrieben, hier war Kraft sichtbar, hörbar, körperlich. Die Halle trägt diese Erinnerung bis heute in sich.

Eingang der Marx Halle in Wien während der Affordable Art Fair, (c) Isabella Jöch
Eingang der Marx Halle in Wien während der Affordable Art Fair, (c) Isabella Jöch – Mit freundlicher Genehmigung von: Affordable / Affordable Art Fair
Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2025 macht die Affordable Art Fair vom 28. bis 31. Mai 2026 erneut Station in Wien. Die historische Marx Halle wird dabei wieder zum Schauplatz zeitgenössischer Kunst, präsentiert von 65 internationalen und lokalen Galerien. Gezeigt werden ausschließlich Werke lebender Künstler in einem transparenten Preisrahmen von 100 bis 10.000 Euro – ein bewusst offenes Angebot, das sich an Erstkäufer ebenso richtet wie an erfahrene Sammler.
Farbenfrohes Gemälde Schirme #04 von Moni K. Huber, 2021, Öl auf Leinwand, (c) Bildrecht, Wien 2026
Abstraktes Werk Connect von Jordi Artigas, 2023, Mixed Media auf Leinwand, (c) Chroma 11 Gallery
Farbenfrohes Gemälde Schirme #04 von Moni K. Huber, 2021, Öl auf Leinwand, (c) Bildrecht, Wien 2026 • Abstraktes Werk Connect von Jordi Artigas, 2023, Mixed Media auf Leinwand, (c) Chroma 11 Gallery – Mit freundlicher Genehmigung von: Affordable / Affordable Art Fair

Die Affordable Art Fair folgt einem international etablierten Konzept, das seit seiner Gründung 1999 in London kontinuierlich gewachsen ist. Heute umfasst das Netzwerk 19 Messen in 16 Metropolen weltweit – von New York über London bis Singapur. Wien ist seit 2025 Teil dieses Netzwerks und hat sich rasch als eigenständiger, lebendiger Standort innerhalb dieser internationalen Struktur etabliert.

Besucherin betrachtet ein großformatiges zeitgenössisches Porträt auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch
Besucherin betrachtet ein großformatiges zeitgenössisches Porträt auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch – Mit freundlicher Genehmigung von: Affordable / Affordable Art Fair
Bereits die Wien-Premiere fand großen Zuspruch beim Publikum. Ein Besucher brachte die Atmosphäre der Messe treffend auf den Punkt:
„Man spaziert mit einer Leichtigkeit da durch. Wenn man in der Halle ist, vergisst man dadurch irgendwie alle Sorgen. Eine nette Veranstaltung, die ich im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder besuchen werde.“

2026 baut die Affordable Art Fair Wien inhaltlich wie räumlich auf diesem Fundament auf. Die Ausstellungsfläche wird erweitert, das Galerieprogramm durch künstlerische Interventionen ergänzt. Arbeiten der österreichischen Künstlerin Moni K. Huber prägen erneut das visuelle Erscheinungsbild der Messe, während eine großformatige Installation von Beth Shapeero die Besucher bereits im Eingangsbereich empfängt.

Einen neuen inhaltlichen Akzent setzt das Format „Spotlight on Spain“. Neun spanische Galerien eröffnen Einblicke in aktuelle Entwicklungen einer Kunstszene, die auf internationalen Affordable Art Fairs seit Jahren präsent ist. Das Spotlight ist als jährlich wechselnder Schwerpunkt angelegt und erweitert die Perspektive auf zeitgenössische Positionen innerhalb des Messegeschehens.

Geleitet wird die Affordable Art Fair Wien weiterhin von Messedirektorin Tanya Van Breda Vriesman, die die langfristige Entwicklung des Standorts verantwortet. Sie formuliert den Anspruch der kommenden Ausgabe so:
„Nach der starken ersten Ausgabe war klar, dass Wien langfristig Teil des internationalen Netzwerks sein soll. 2026 bauen wir inhaltlich darauf auf und schärfen das Profil weiter. Mit einem klaren Fokus auf Zugänglichkeit, Qualität und Austausch.“

Besucher mit erworbenen Kunstwerken auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch
Besucher im Gespräch vor zeitgenössischen Kunstwerken auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch
Besucher mit erworbenen Kunstwerken auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch • Besucher im Gespräch vor zeitgenössischen Kunstwerken auf der Affordable Art Fair Wien, (c) Isabella Jöch – Mit freundlicher Genehmigung von: Affordable / Affordable Art Fair

Neben dem Galerieprogramm bietet die Messe ein vielfältiges Rahmen- und Vermittlungsangebot. Gespräche mit Künstlern und Galerien, ein begleitendes Programm für Familien sowie interaktive Formate laden dazu ein, zeitgenössische Kunst nicht nur zu betrachten, sondern als Erfahrung zu begreifen.

Tritt man ein, öffnet sich der Raum mit einer Großzügigkeit, die den Atem verändert. Das Licht fällt von oben, läuft über Stahlträger und Betonboden, sammelt sich zwischen den weißen Wänden der Messe. Die Architektur drängt sich nicht vor, sie trägt. Sie hält Abstand und schafft zugleich Nähe. In dieser Weite entfalten sich die Werke der Affordable Art Fair Wien nicht als isolierte Objekte, sondern als ruhige Setzungen im Dialog mit dem Raum.

Gerade hier, in dieser ehemaligen Arbeitsarchitektur, gewinnt das Versprechen der Messe seine besondere Spannung. Zeitgenössische Kunst begegnet einem Ort, der selbst Geschichte atmet. Die Schwelle zwischen Alltäglichem und Besonderem wird fließend, Kunst erscheint nicht als fernes Ideal, sondern als Teil einer lebendigen Bewegung. Die Marx Halle wird so nicht bloß zur Hülle der Messe, sondern zu ihrem stillen Gegenüber – ein grandioses Kunstwerk, das den Blick erdet, bevor er weiterwandert.

Tags: Kunstmesse, internationale Kunstmesse, Zeitgenössische Kunst, Malerei, Sammeln, Kunstmarkt, Belle Époque, Architektur, Skulpturen

Die Affordable Art Fair Wien eröffnet am Donnerstag, 28. Mai, mit der Vernissage von 17:00 bis 21:00 Uhr. Am Freitag, 29. Mai, ist die Messe von 12:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Samstag, 30. Mai, lädt von 10:00 bis 19:00 Uhr zum Besuch ein, ergänzt durch ein Family Program von 10:00 bis 12:00 Uhr. Am Sonntag, 31. Mai, ist die Affordable Art Fair Wien von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, auch an diesem Tag begleitet von einem Family Program von 10:00 bis 12:00 Uhr.