Fassade des historischen Bürgerhauses am Waagplatz in Salzburg mit Banner der SIFAF 2026 – Salzburg International Fine Art Fair. © Michael Otto
Fassade des historischen Bürgerhauses am Waagplatz in Salzburg mit Banner der SIFAF 2026 – Salzburg International Fine Art Fair. © Michael Otto – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Was: Messe

Wann: 27.03.2026 - 06.04.2026

Die Salzburg International Fine Art Fair verwandelt den historischen Waagplatz im Herzen der Festspielstadt Salzburg in einen außergewöhnlichen Treffpunkt für Sammler, Connaisseurs und Liebhaber hochkarätiger Kunst.

Während Salzburg im Zeichen der Osterfestspiele zur Bühne musikalischer Weltklasse wird, entsteht nur wenige Schritte entfernt eine Kunstmesse von besonderer Atmosphäre. Im historischen Bürgerhaus am Waagplatz 2, erstmals urkundlich im Jahr 1181 erwähnt, entfaltet sich eine Messe, die Sammelleidenschaft, historische Aura und kuratorische Qualität miteinander verbindet.

Kunstsammler vor einem Gemälde Alter Meister auf der Salzburg International Fine Art Fair SIFAF in Salzburg. © Michael Otto
Kunstsammler vor einem Gemälde Alter Meister auf der Salzburg International Fine Art Fair SIFAF in Salzburg. © Michael Otto – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Die Salzburg International Fine Art Fair versteht sich als visuelle Entsprechung zur musikalischen Meisterschaft der Osterfestspiele. Wie in der Musik geht es auch hier um Interpretation, Herkunft, Provenienz und um das feine Gespür für Qualität jenseits des Zeitgeistes. In der besonderen Verbindung von Kunst, Architektur und kultureller Tradition entsteht ein Erlebnis, das weit über eine klassische Verkaufsmesse hinausgeht.

Auf fünf Stockwerken und rund 1.000 Quadratmetern präsentieren rund zwanzig international tätige Kunsthändler ein sorgfältig kuratiertes Angebot von bemerkenswerter musealer Dichte. Gezeigt werden Werke Alter Meister, Positionen der klassischen Moderne sowie ausgewählte zeitgenössische Arbeiten, die durch Qualität, Seltenheit und kunsthistorische Bedeutung überzeugen.

Albrecht Dürer, „Adam und Eva“, 1504, Kupferstich auf Büttenpapier. © Kunsthandel Freller
Nikolaus Weckmann, Madonna, um 1500, geschnitztes Lindenholz mit originaler Polychromie. © Kolhammer & Mahringer Fine Arts
Albrecht Dürer, „Adam und Eva“, 1504, Kupferstich auf Büttenpapier. © Kunsthandel Freller • Nikolaus Weckmann, Madonna, um 1500, geschnitztes Lindenholz mit originaler Polychromie. © Kolhammer & Mahringer Fine Arts – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Albrecht Dürer, „Adam und Eva“, 1504 – Der berühmte Kupferstich zeigt das biblische Urpaar im Moment der Versuchung im Paradies. Umgeben von symbolischen Tieren und Pflanzen verbindet Dürer präzise Naturbeobachtung mit der idealen Proportion der menschlichen Figur, die er während seiner Studien der italienischen Renaissance entwickelte.

Zu den teilnehmenden Ausstellern zählen international etablierte Kunsthändler und Galerien aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz. Dazu gehören unter anderem die Galerie bei der Albertina ▪ Zetter, Galerie Susanne Bauer, Galerie bel etage, Kunsthandel Hieke, Kolhammer & Mahringer Fine Arts, Galerie Sylvia Kovacek, Lilly’s Art, Galerie Magnet, Schütz Art Society oder Wienerroither & Kohlbacher, die während der Osterfestspiele ein konzentriertes Angebot hochwertiger Werke präsentieren.

Jede Etage entfaltet dabei ihren eigenen Charakter, getragen von der historischen Architektur des Hauses mit seinen Treppenläufen, Gewölben und Raumfolgen. Die Präsentation erinnert an eine große Komposition, in der sich unterschiedliche Epochen, Stile und künstlerische Handschriften zu einem vielschichtigen Dialog verbinden.

Max Liebermann, „Badende Knaben“, um 1900, Pastell und Gouache auf Papier. © Kunsthandel Hieke
Max Liebermann, „Badende Knaben“, um 1900, Pastell und Gouache auf Papier. © Kunsthandel Hieke – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Max Liebermann, „Badende Knaben“, um 1900 – Mit lockeren Pastellstrichen hält Liebermann eine Szene am Strand fest. Die flüchtige Bewegung der Figuren und das flimmernde Licht des Meeres zeigen seine Nähe zum Impressionismus und seine besondere Fähigkeit, Atmosphäre einzufangen.

Der Ort selbst wird dabei zum Teil der Erfahrung. Mauern, die seit mehr als acht Jahrhunderten Geschichte tragen, verleihen der Messe eine Atmosphäre stiller Autorität und zeitloser Eleganz. In diesem Rahmen begegnen sich Alte Meister, klassische Moderne und ausgewählte zeitgenössische Positionen in einem Dialog, der auf Kenntnis, Augenmaß und langfristige Sammelperspektiven zielt.

Die Salzburg International Fine Art Fair versteht sich bewusst nicht als lauter Marktplatz, sondern als konzentrierter Ort der Begegnung. Sammler haben hier die Möglichkeit, Werke in Ruhe zu betrachten, Gespräche zu führen und Beziehungen zu vertiefen. Sammeln erscheint in diesem Kontext als kulturelle Haltung – bewusst, kenntnisreich und generationenübergreifend.

Alfons Walde, „Frühling in Tirol“, um 1932, Öl auf Karton, alpine Landschaft mit Bauernhäusern und Tiroler Bergen. © Galerie Sylvia Kovacek
Markus Prachensky, „Ladas, Luras & Bilella“, 1994, Tusche auf Papier, abstrakte Komposition mit roten, gelben und schwarzen Pinselzügen. © Galerie bei der Albertina ▪ Zetter
Alfons Walde, „Frühling in Tirol“, um 1932, Öl auf Karton, alpine Landschaft mit Bauernhäusern und Tiroler Bergen. © Galerie Sylvia Kovacek • Markus Prachensky, „Ladas, Luras & Bilella“, 1994, Tusche auf Papier, abstrakte Komposition mit roten, gelben und schwarzen Pinselzügen. © Galerie bei der Albertina ▪ Zetter – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Alfons Walde, „Frühling in Tirol“, um 1932 – Mit kräftigen Farben und klaren Formen schildert Walde eine alpine Landschaft mit Bauernhäusern und schneebedeckten Gipfeln. Seine Darstellungen Tiroler Berglandschaften zählen zu den bekanntesten Motiven der österreichischen Klassischen Moderne.

Mit der Salzburg International Fine Art Fair erhält der Salzburger Kunstmarkt während der Osterfestspiele einen neuen Treffpunkt für Sammler und Händler, nachdem die traditionsreiche Kunstmesse in der Residenz nach Jahrzehnten nicht weitergeführt wird.

Martha Jungwirth, ohne Titel, 2020, Öl auf Leinwand, expressive abstrakte Malerei. © Galerie Magnet
Franz Hagenauer, „Damenbüste mit Perlenkette und roten Lippen“, um 1968–1972, Messing, getrieben, poliert, gelötet und emailliert. © Kunsthaus Nikolaus Kolhammer
Franz Hagenauer, „Damenbüste mit Perlenkette und roten Lippen“, um 1968–1972, Messing, getrieben, poliert, gelötet und emailliert. © Kunsthaus Nikolaus Kolhammer
Martha Jungwirth, ohne Titel, 2020, Öl auf Leinwand, expressive abstrakte Malerei. © Galerie Magnet • Franz Hagenauer, „Damenbüste mit Perlenkette und roten Lippen“, um 1968–1972, Messing, getrieben, poliert, gelötet und emailliert. © Kunsthaus Nikolaus Kolhammer • Franz Hagenauer, „Damenbüste mit Perlenkette und roten Lippen“, um 1968–1972, Messing, getrieben, poliert, gelötet und emailliert. © Kunsthaus Nikolaus Kolhammer – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Vom 27. März bis 6. April 2026 wird der Waagplatz in Salzburg zu einem exklusiven Treffpunkt des internationalen Kunstmarkts. Während der Osterfestspiele versammelt die Salzburg International Fine Art Fair internationale Kunsthändler mit Werken vom Alten Meister bis zur Klassischen Moderne und Gegenwartskunst – diskret, anspruchsvoll und geprägt von jener leisen Qualität, die keine Inszenierung benötigt, sondern aus der Substanz der Kunst selbst entsteht.

Tags: Kunstmarkt, Osterfestspiele Salzburg, Albrecht Dürer, Max Liebermann, Alfons Walde, Markus Prachensky, Martha Jungwirth, Franz Hagenauer, Klassische Moderne, Alte Meister, Wiener Werkstätte, Gemälde Alte Meister
  1. März 2026 (VIP) 15–21 Uhr
  2. März – 5. April 2026 täglich 11–19 Uhr
  3. April 2026 11–18 Uhr