Art Austria 2026 Kunstmesse im Palais Auersperg Wien, 19. Ausgabe der internationalen Kunstmesse vom 7. bis 10. Mai 2026 im barocken Palais Auersperg
Art Austria 2026 Kunstmesse im Palais Auersperg Wien, 19. Ausgabe der internationalen Kunstmesse vom 7. bis 10. Mai 2026 im barocken Palais Auersperg – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Was: Messe

Wann: 07.05.2026 - 10.05.2026

Art Austria 2026 verwandelt das Palais Auersperg erneut in einen Schauplatz, an dem österreichische Nachkriegskunst, internationale Positionen und zeitgenössische Malerei mit voller Intensität aufeinandertreffen. Die kommende Kunstmesse Wien führt vom 7. bis 10. Mai 2026 Sammler, Galerien und Kunstliebhaber in eines der eindrucksvollsten barocken Palais der Stadt und verbindet historische Architektur mit den prägenden Stimmen der Gegenwartskunst.

Errichtet zwischen 1706 und 1710 nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lucas von Hildebrandt, zählt das Palais Auersperg bis heute zu den bedeutendsten barocken Stadtpalais Wiens. Die Verbindung aus Geschichte, Architektur und kultureller Aura prägt die besondere Atmosphäre der Art Austria und macht die Messe zu einem Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart der Kunst unmittelbar aufeinandertreffen.

Maria Lassnig „Die Weisheit wird mit Blut erkauft“, 1984 © Galerie Kovacek & Zetter
Maria Lassnig „Die Weisheit wird mit Blut erkauft“, 1984 © Galerie Kovacek & Zetter – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Die Galerie Kovacek & Zetter, deren Schwerpunkt auf österreichischer Klassischer Moderne und zeitgenössischer Kunst liegt, präsentiert Maria Lassnigs „Die Weisheit wird mit Blut erkauft, 1984“ als eine der eindringlichsten Positionen der Messe. Die intensive Farbigkeit und die unmittelbare körperliche Präsenz der Komposition zählen zu den stärksten Arbeiten der diesjährigen Art Austria.

Wie eng Lassnigs Malerei mit persönlicher Erfahrung verbunden war, zeigte die Künstlerin selbst 1985 in ihrer Dankesrede zum Kärntner Landespreis. Darin erinnerte sie sich daran, „wie man als gehemmtes Kind, als verkannte und verlachte Schülerin auf der Deppenbank saß und in Tränen am nebligen Lendkanal umherirrte“ und daran, „dass man gerade hier einen großen Preis bekommt; und es ist schöner und noch viel mehr ans Herz rührend, als wenn man den New York State Council Price bekommt.“

Hermann Nitsch „Schüttbild“ aus dem Jahr 1986 bei der Art Austria 2026 im Palais Auersperg Wien © Galerie Zetter
Ai WeiWei „Coca Cola Vase“ von 2023 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Bakerhouse Gallery
Hermann Nitsch „Schüttbild“ aus dem Jahr 1986 bei der Art Austria 2026 im Palais Auersperg Wien © Galerie Zetter • Ai WeiWei „Coca Cola Vase“ von 2023 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Bakerhouse Gallery – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Mit Hermann Nitschs „Schüttbild, 1986“ zeigt die Galerie bei der Albertina Zetter, die sich auf österreichische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts spezialisiert hat, eine zentrale Arbeit des Wiener Aktionismus. Die rohe Energie des Werkes entfaltet auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung jene kompromisslose Intensität, mit der Nitsch internationale Kunstgeschichte prägte.

Einen internationalen Akzent setzt die Bakerhouse Gallery aus Graz, die mit kuratierten Positionen zwischen etablierten Künstlern und zeitgenössischen Stimmen arbeitet. Gezeigt wird Ai WeiWei mit „Coca Cola Vase, 2023“, einer Arbeit, die klassische Form, Konsumkultur und politische Symbolik in reduzierter Klarheit verbindet.

Einen vollkommen anderen Bildkosmos eröffnet Kunsthandel Natascha Riedl mit Micha Lobis „Das heilige Dorothea“. Die detailreiche, beinahe traumartige Szenerie entwickelt einen surrealen Erzählraum zwischen Fantasie, Symbolik und altmeisterlicher Malerei und gehört zu den überraschendsten Arbeiten der diesjährigen Ausgabe.

Micha Lobi „Das heilige Dorothea“ bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Natascha Riedl
Hubert Scheibl „Falling“ aus den Jahren 2018/19 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Szaal
Micha Lobi „Das heilige Dorothea“ bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Natascha Riedl • Hubert Scheibl „Falling“ aus den Jahren 2018/19 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Szaal – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Mit „Falling, 2018/19“ führt die traditionsreiche Galerie Szaal die Linie österreichischer Gegenwartsmalerei fort. Hubert Scheibls gestische Verdichtungen und dynamischen Farbbewegungen erzeugen eine Bildsprache voller Spannung und Bewegung und verleihen der Messe eine kraftvolle zeitgenössische Position.

Ergänzt wird die Art Austria 2026 durch zahlreiche weitere Galerien und Kunsthändler aus Österreich und dem internationalen Umfeld. Mit dabei sind unter anderem Galerie Amart mit zeitgenössischer Malerei und Skulptur, artmoments mit internationaler Gegenwartskunst, Galerie Susanne Bauer mit Wiener Jugendstil und Klassischer Moderne, Galerie Berggasse 29 mit aktuellen Positionen der Wiener Kunstszene sowie Kunsthandel Freller mit österreichischer Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Ilse Haider „Dolly (Parton)“ aus dem Jahr 2026 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Leonhard
Erwin Wurm „ohne Titel“ aus dem Jahr 2016 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Kunsthandel Freller
Ilse Haider „Dolly (Parton)“ aus dem Jahr 2026 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Leonhard • Erwin Wurm „ohne Titel“ aus dem Jahr 2016 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Kunsthandel Freller – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Ebenso vertreten sind Galerie Gölles mit zeitgenössischen Künstlerpositionen, Kunsthandel Hieke mit Fokus auf österreichische Moderne und Wiederentdeckungen, Galerie Kopriva Krems mit österreichischer Kunst nach 1945, Galerie Sylvia Kovacek mit internationalen und österreichischen Positionen, Galerie Lang Wien mit Schwerpunkt Zeichnung sowie Galerie L.art mit zeitgenössischer Kunst aus Österreich und dem internationalen Umfeld.

Die Galerie Leonhard bringt Op-Art und Konkrete Kunst nach Wien, Galerie Maier verbindet Klassische Moderne mit Gegenwartskunst, während Kunsthandel Moskat historische Objekte und moderne Kunst vereint. Kunsthandel Pollischansky präsentiert kuratierte zeitgenössische Positionen, Reinisch Contemporary konzentriert sich auf Kunst nach 1980 und die Rodler-Gschwenter Gallery zeigt aktuelle Gegenwartskunst mit internationaler Perspektive.

Josef Floch „Maler und Modelle“ aus dem Jahr 1963 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Kunsthandel Widder
Grete Yppen „Ballung“ um 1975 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Kopriva Krems
Josef Floch „Maler und Modelle“ aus dem Jahr 1963 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Kunsthandel Widder • Grete Yppen „Ballung“ um 1975 bei der Art Austria im Palais Auersperg Wien © Galerie Kopriva Krems – Mit freundlicher Genehmigung von: art-austria / Art Austria | art-port GmbH

Komplettiert wird die Messe durch Kunsthandel Runge, Kunsthandel Widder sowie Galerie Zimmermann-Kratochwill, die mit Positionen zwischen Klassischer Moderne, Exilkunst und österreichischer Nachkriegskunst die Bandbreite der Art Austria 2026 erweitern und das Palais Auersperg erneut zu einem zentralen Treffpunkt des Kunstmarkts machen.

Mit ihrer Verbindung aus barocker Architektur, österreichischer Nachkriegskunst, internationaler Gegenwartskunst und renommierten Galerien zählt die Art Austria 2026 im Palais Auersperg erneut zu den wichtigsten Kunstmessen in Wien und setzt einen markanten Höhepunkt im österreichischen Kunstjahr.

Tags: Kunstmesse, Malerei, Skulpturen, Zeitgenössische Kunst, Moderne Kunst, Gegenwartskunst, Österreichische Künstler, Klassische Moderne, Zeitgenössische Kunst, Maria Lassnig, Hermann Nitsch, Ai Weiwei, Hubert Scheibl, Micha Lobi, Kunstmarkt, internationale Kunstmesse

Die Besuchertage der Art Austria 2026 im Palais Auersperg in Wien finden vom 7. bis 10. Mai 2026 statt. Die Messe ist am 8. und 9. Mai von 11 bis 19 Uhr sowie am 10. Mai von 11 bis 18 Uhr geöffnet.