Die Hauptsektion „Galeries“ vereint über 180 führende Galerien der Moderne und Gegenwartskunst. Mit dabei sind internationale Namen wie Perrotin, White Cube, David Zwirner, Thaddaeus Ropac, Marian Goodman Gallery und Esther Schipper. Gleichzeitig rücken neue Formate und kollaborative Präsentationen stärker in den Mittelpunkt. Insgesamt kündigt Art Basel Paris zwölf gemeinsame Standprojekte an – mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Messe.
Auch die Sektionen „Emergence“ und „Premise“ setzen 2026 erneut Akzente. Während „Emergence“ junge, experimentelle Positionen und installative Arbeiten präsentiert, widmet sich „Premise“ kuratierten Projekten mit kunsthistorischem Fokus. Zu den teilnehmenden Künstlern zählen unter anderem Robert Indiana, Ellsworth Kelly, Tarsila do Amaral, Farid Belkahia und Sibylle Ruppert.
Mit „Oh La La!“ kehrt zudem das Format für alternative Präsentationsformen zurück. Der Public Program-Bereich entsteht erneut in Zusammenarbeit mit führenden Pariser Institutionen und wird von Miu Miu als offizieller Partner unterstützt. Gespräche, Diskussionsrunden und kulturelle Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet begleiten die Messewoche. Geplant sind unter anderem große Ausstellungen im Musée d’Orsay, Musée Picasso, Fondation Louis Vuitton und der Bourse de Commerce – Pinault Collection.
Wenn sich im Oktober erneut Sammler, Galeristen, Kuratoren und Künstler unter dem monumentalen Glasdach begegnen, wird spürbar, warum das Grand Palais weit mehr als ein Ausstellungsort ist – eine Grande Dame der Belle Époque, vor der man bis heute mit Ehrfurcht stehen bleibt, ein Bauwerk mit eigener Seele.