Ihre Hocker und Sitzobjekte reagieren auf Bewegung: Sie ermöglichen sanftes Wippen, Schwingen und dynamisches Sitzen, statt den Körper in einer einzigen Position zu fixieren.
Möglich wird das durch speziell entwickeltes Formsperrholz aus Buchen-und Birkenholz, das elastisch auf die Bewegungen des Körpers reagiert. So verbindet MOWO Architektur, Materialverständnis und eine einfache Frage des Alltags: Wie wollen wir sitzen, wenn wir uns dabei frei bewegen möchten?
Eine Leuchte, die Schicht für Schicht aus Mais entsteht
Licht kann einen Raum verändern. Das Wiener Label hayush entwickelt Leuchten, die genau diese atmosphärische Seite des Lichts in den Mittelpunkt stellen. Mediterrane Wärme, organische Formen und eine ruhige, zeitgenössische Ästhetik treffen dabei aufeinander. Jede Leuchte wird auf Anfrage gefertigt und Schicht für Schicht im 3D-Druck aufgebaut. Zum Einsatz kommt dabei biologisch abbaubares PLA aus nachwachsenden Rohstoffen wie fermentiertem Mais.
hayush verbindet damit digitale Fertigung und eine sehr persönliche Idee von Wohnen: Licht soll nicht nur funktional sein, sondern Atmosphäre schaffen.
Slow Luxury: Vom Himalaya nach Wien
Das Schweizer Label Sūtras verbindet hochwertige Naturfasern wie Pashmina und Yak-Wolle mit traditioneller Handwerkskunst und zeitgenössischer Ästhetik.
Sūtras arbeitet mit kleinen, familiengeführten Farmen und setzt auf Partnerschaften mit himalayischen Handwerksgemeinschaften. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die schnelle Kollektion, sondern die Verbindung von Materialqualität, handwerklichem Wissen und langlebigem Design.
Der Name Sūtras stammt aus dem Sanskrit und bedeutet „Faden, der verbindet“. Genau diese Idee prägt die Marke: Sūtras schafft Verbindungen zwischen Kulturen, Handwerk und bewussten Konsument:innen und verwebt traditionelle Techniken mit einer modernen Formensprache.
Schmuck zwischen Code und Poesie
Wie moderne Entwurfsverfahren und traditionelles Handwerk zusammenfinden, zeigt MINZA Jewellery aus Leipzig. Designerin Minza Fenzl, die ursprünglich aus der bildenden Kunst und Malerei kommt, entwickelt Schmuckstücke aus Geschichten und poetischen Momenten des Alltags. Mithilfe digitaler Entwürfe und 3D Modellen entstehen skulpturale Formen, die anschließend von einem bayerischen Familienunternehmen gegossen und in Minzas Leipziger Atelier von Hand vollendet werden.
Das Ergebnis sind Schmuckstücke zwischen Art Piece und tragbarem Objekt und ein Beispiel dafür, wie zeitgenössisches Design neue Verbindungen zwischen Kunst, Technologie und Handwerk schaffen kann.
Kuratiertes Design-Shopping mitten in Wien
Die BLICKFANG Wien bringt kreative Gestaltende und neugierige Designfans direkt zusammen. Dabei bleibt es nicht beim Anschauen: Viele der Designstücke können direkt vor Ort gekauft und mit nach Hause genommen werden.
So wird aus dem Ausstellungsstück ein persönlicher Fund – und aus der Begegnung mit einem Label vielleicht ein Souvenir, das noch lange an den Besuch in Wien erinnert.
„Die BLICKFANG zeigt, wie vielfältig unabhängiges Design heute gedacht wird: Persönlich, nachhaltig und voller individueller Ideen. Gerade in Wien entsteht dadurch eine ganz besondere Mischung aus kreativer Inspiration, urbaner Kultur und hochwertigem Design zum Entdecken und Mitnehmen.“ Jana Radeck, Projektleiterin der BLICKFANG Wien