FAIR FOR ART Vienna 2026 – Zurück im Wiener Künstlerhaus
Nach zehn Jahren kehrt die FAIR FOR ART Vienna an jenen Ort zurück, der die Geschichte der Wiener Kunstmesse über zwei Jahrzehnte geprägt hat. Vom 7. bis 11. Oktober 2026 versammeln sich 28 renommierte Galerien und Kunsthandlungen im Wiener Künstlerhaus. Zwischen österreichischer Moderne und internationaler Gegenwartskunst wird damit auch ein Stück Wiener Messegeschichte fortgeschrieben.
Es ist eine Rückkehr, die mehr bedeutet als einen Wechsel der Adresse. Wer das Wiener Künstlerhaus am Karlsplatz betritt, betritt einen Ort, an dem Kunst seit mehr als 150 Jahren ausgestellt, diskutiert und vermittelt wird. Und auch für die heutige FAIR FOR ART Vienna ist das Haus eng mit der eigenen Geschichte verbunden.
Bereits 1997 wurde das Künstlerhaus zur Heimat der Wiener Internationalen Kunstmesse. Fast zwei Jahrzehnte lang kamen hier Galeristen, Kunsthändler, Sammler und Kunstinteressierte zusammen, bevor die Messe 2016 im Zuge der umfassenden Renovierung und Neuorientierung des Künstlerhauses in die Aula der Wissenschaften übersiedelte.
Nun schließt sich der Kreis.
Eine Kunstmesse kehrt nach Hause zurück
Vom 7. bis 11. Oktober 2026 findet die FAIR FOR ART Vienna erstmals seit zehn Jahren wieder im Künstlerhaus statt. Mit der ALBERTINA modern im selben Gebäude erhält die Messe zugleich ein Umfeld, in dem Museum, Künstlervereinigung und Kunstmarkt unmittelbar aufeinandertreffen.
Für Messeveranstalter Horst Szaal ist diese Verbindung ein wesentlicher Teil der Rückkehr:
„Wir freuen uns sehr, dass die FAIR FOR ART Vienna nach 10 Jahren wieder an ihrem ursprünglichen Standort, den sie ab 1997 innehatte, stattfinden kann. Die Affinität zu diesem Haus war stets ungebrochen. Mit der ALBERTINA modern als repräsentatives Umfeld bieten die Räumlichkeiten der Künstlerhaus Vereinigung die perfekte Kulisse für die FAIR FOR ART Vienna.“
Gemeinsam mit 28 Galerien und Kunsthandlungen entsteht hier eine konzentrierte Schau der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.
Von Nitsch bis Warhol
Die FAIR FOR ART setzt dabei auf jene Verbindung, die über Jahre zu ihrem Profil geworden ist: österreichische Kunst der klassischen Moderne und Nachkriegszeit trifft auf etablierte internationale und zeitgenössische Positionen.
Die Namen zeigen die Spannweite. Werke von Gunter Damisch, Franz Grabmayr, Gottfried Helnwein, Xenia Hausner, Hermann Nitsch, Markus Prachensky, Arnulf Rainer, Hubert Scheibl, Hans Staudacher, Max Weiler, Fritz Wotruba, Erwin Wurm und Franz Zadrazil treffen unter anderem auf internationale Positionen wie Alex Katz und Andy Warhol.
Gerade im Künstlerhaus bekommt diese Auswahl einen zusätzlichen Zusammenhang. Viele der Künstler, deren Werke nun auf der Messe angeboten werden, waren in der Vergangenheit Gegenstand von Ausstellungen der ALBERTINA, des Künstlerhauses oder der Künstlerhaus Vereinigung.
Kunst, die man aus dem musealen Zusammenhang kennt, begegnet dem Besucher hier also unter anderen Vorzeichen: Sie kann nicht nur betrachtet, sondern auch erworben werden.
Hermann Nitsch: Farbe als Ereignis