Adrien Meyer versteigert Henry Moores Skulptur „King and Queen“ im Auktionssaal von Christie’s London am neuen Auktionspult, entworfen von Sir Jony Ive und seinem Studio LoveFrom. © 2026 The Henry Moore Foundation
Adrien Meyer versteigert Henry Moores Skulptur „King and Queen“ im Auktionssaal von Christie’s London am neuen Auktionspult, entworfen von Sir Jony Ive und seinem Studio LoveFrom. © 2026 The Henry Moore Foundation – Mit freundlicher Genehmigung von: christies / Christie's

Was: Presse

Wann: 07.03.2026

Londoner Frühjahrsauktionen des Kunstmarkts

Mit einer eindrucksvollen Skulptur von Henry Moore an der Spitze haben die großen Abendauktionen für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in London einen starken Auftakt ins Auktionsjahr geliefert. Drei aufeinanderfolgende Evening Sales erzielten zusammen rund £197 Millionen (ca. 264 Mio. Dollar bzw. 226 Mio. Euro) und erreichten außergewöhnlich hohe Verkaufsraten von 96 Prozent nach Losen und 98 Prozent nach Wert. Damit lagen die Ergebnisse rund 52 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand Moores ikonische Skulptur „King and Queen“, die im Auktionssaal zum Höhepunkt des Abends wurde. Das Werk gehört zu den bekanntesten monumentalen Figurenkompositionen des britischen Bildhauers und gilt als eine der eindrucksvollsten Darstellungen seines plastischen Spätwerks. Die Skulptur verkörpert Moores charakteristische Verbindung von archaischer Monumentalität und moderner Abstraktion.

Henry Moore „King and Queen“ (1952–53), Bronze-Skulptur, verkauft bei Christie’s London 2026 für £26,345,000. © The Henry Moore Foundation
Henry Moore „King and Queen“ (1952–53), Bronze-Skulptur, verkauft bei Christie’s London 2026 für £26,345,000. © The Henry Moore Foundation – Mit freundlicher Genehmigung von: christies / Christie's
Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand Moores ikonische Skulptur „King and Queen“, die im Auktionssaal zum Höhepunkt des Abends wurde. Das Werk gehört zu den bekanntesten monumentalen Figurenkompositionen des britischen Bildhauers und gilt als eine der eindrucksvollsten Darstellungen seines plastischen Spätwerks. Die Skulptur verkörpert Moores charakteristische Verbindung von archaischer Monumentalität und moderner Abstraktion.

Der Verkauf unterstreicht einmal mehr die stabile Nachfrage nach bedeutender Nachkriegskunst. Gerade Werke etablierter Künstler der klassischen Moderne und der Nachkriegszeit zeigen sich im internationalen Auktionsmarkt weiterhin äußerst robust.

Parallel zu den Auktionen präsentierte Christie’s auch eine bemerkenswerte gestalterische Neuerung im Auktionssaal: Das neue Rednerpult wurde von Sir Jony Ive, dem ehemaligen Chefdesigner von Apple, und seinem Studio LoveFrom entworfen. Der Entwurf verbindet minimalistisches Design mit der Tradition des historischen Auktionshauses und soll die Inszenierung der Auktionen künftig prägen.

Neben den Londoner Verkäufen kündigte das Haus weitere Highlights im internationalen Kalender an. Dazu zählen Auktionen moderner und zeitgenössischer Kunst in New York sowie eine Reihe asiatischer Kunstverkäufe. Parallel dazu werden außergewöhnliche Objekte im Rahmen von Private Sales angeboten – ein Marktsegment, das für große Auktionshäuser zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die starken Ergebnisse der Londoner Saison bestätigen die anhaltende Dynamik im oberen Segment des Kunstmarkts. Besonders Werke musealer Qualität – wie Moores „King and Queen“ – bleiben zentrale Zugpferde, wenn es darum geht, internationale Sammler in den Auktionssaal zu ziehen.

Tags: Henry Moore, Skulptur, Kunstmarkt, Bildhauer

Auktion: 5. März 2026, Christie’s London (bereits beendet)