Pablo Picasso, „Le peintre et son modèle dans un paysage“ (1963), monumentales Gemälde mit Maler und Aktmodell in einer abstrahierten Landschaft, präsentiert von Hauser & Wirth auf der Art Basel 2026.
Pablo Picasso – Le peintre et son modèle dans un paysage (1963) (c) Hauser & Wirth – Mit freundlicher Genehmigung von: artbasel.com / MCH Messe Schweiz

Was: Presse

Wann: 24.06.2026

Art Basel 2026 in Basel vereinte Werke im Wert von hunderten Millionen Dollar und zog 90.000 Besucher aus aller Welt an – ein eindrucksvoller Beleg für die anhaltende Stärke des internationalen Kunstmarktes.

Die Kunstmesse Basel bestätigte 2026 eindrucksvoll ihre Rolle als wichtigster Treffpunkt der internationalen Kunstwelt. Nach vier Messetagen endete die Art Basel mit rund 90.000 Besuchern, 290 Galerien aus 43 Ländern sowie einer außergewöhnlich starken Beteiligung von Sammlern, Kuratoren, Museumsvertretern und Kunstschaffenden aus 103 Nationen. Mehr als 270 Museen und Stiftungen waren in Basel vertreten und unterstrichen die Bedeutung der Messe als globalen Knotenpunkt für moderne und zeitgenössische Kunst.

Von Meisterwerken der klassischen Moderne bis zu digitalen Kunstformen spiegelte die Messe die gesamte Bandbreite des internationalen Kunstmarktes wider. Galerien meldeten starke Verkäufe in nahezu allen Marktsegmenten. Zu den bedeutendsten Transaktionen gehörte Pablo Picassos „Le peintre et son modèle dans un paysage“ (1963), das bei Hauser & Wirth für 35 Millionen US-Dollar verkauft wurde. Ebenfalls hohe Aufmerksamkeit erzielten Gerhard Richters „Abstraktes Bild (940-7)“ (2015) für 20 Millionen US-Dollar sowie Louise Bourgeois’ „Les Fleurs“ (2009) für 2,5 Millionen US-Dollar. Bereits in den ersten Messestunden platzierte Gagosian Willem de Koonings „No title“ (1984) für einen hohen siebenstelligen Betrag in einer asiatischen Privatsammlung. Weitere erfolgreiche Verkäufe betrafen Werke von Helen Frankenthaler, Pierre Soulages, Lynne Drexler und Doris Salcedo.

Gerhard Richter, „Abstraktes Bild (940-7)“ (2015), großformatige abstrakte Komposition mit leuchtenden Rot-, Gelb-, Blau- und Schwarztönen, präsentiert auf der Art Basel 2026. (c) Hauser & Wirth
Gerhard Richter, „Abstraktes Bild (940-7)“ (2015), großformatige abstrakte Komposition mit leuchtenden Rot-, Gelb-, Blau- und Schwarztönen, präsentiert auf der Art Basel 2026. (c) Hauser & Wirth – Mit freundlicher Genehmigung von: artbasel.com / MCH Messe Schweiz
Maike Cruse, Direktorin der Art Basel Basel, Porträt im Gartenbereich des Messegeländes während der Art Basel 2026. © Pati Grabowicz
Maike Cruse, Direktorin der Art Basel Basel, Porträt im Gartenbereich des Messegeländes während der Art Basel 2026. © Pati Grabowicz – Mit freundlicher Genehmigung von: artbasel.com / MCH Messe Schweiz
Maike Cruse, Director, Art Basel in Basel, sagte:

„Die Art Basel 2026 hat eindrücklich gezeigt, welche aussergewöhnliche Tiefe und Vielfalt Basel auszeichnen. Von Unlimited und Parcours über die Einführung von Basel Exclusive und das Europa-Debüt von Zero 10 bis hin zu den grossen öffentlichen Projekten in der Stadt brachten die Galerien herausragende Werke nach Basel und präsentierten sie einem hoch engagierten internationalen Publikum aus Sammlerinnen und Sammlern, Kuratorinnen und Kuratoren, Institutionen und Kunstinteressierten. Die Qualität der Präsentationen, die Gespräche in den Messehallen und die Energie in der ganzen Stadt machten diese Ausgabe zu einem starken Ausdruck dessen, wofür Basel steht.“

Zu den prägenden Neuerungen gehörte die Einführung von Basel Exclusive. Mehr als 190 Galerien beteiligten sich an dem neuen Format und reservierten bedeutende Werke für ihre öffentliche Enthüllung während der Preview-Tage. Die Initiative entwickelte sich rasch zu einem der meistdiskutierten Elemente der Messe und betonte den besonderen Moment der unmittelbaren Begegnung mit Kunst.

Große Aufmerksamkeit erhielt auch das Europa-Debüt von Zero 10. Die von Eli Scheinman und Trevor Paglen kuratierte Präsentation vereinte digitale, generative und medienübergreifende Positionen und verdeutlichte die wachsende Bedeutung technologischer Entwicklungen innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Verkäufe von Werken von John Gerrard, Rafael Lozano-Hemmer und Vera Molnár unterstrichen das starke Interesse internationaler Sammler an digital geprägten künstlerischen Praktiken.

Besucher betrachten digitale Kunstwerke in der Ausstellung Zero10 während der Art Basel 2026 in Basel. Die Installation zeigt medienübergreifende und generative Kunst im Rahmen des Europa-Debüts von Zero10. © Almin
Besucher betrachten digitale Kunstwerke in der Ausstellung Zero10 während der Art Basel 2026 in Basel. Die Installation zeigt medienübergreifende und generative Kunst im Rahmen des Europa-Debüts von Zero10. © Almin – Mit freundlicher Genehmigung von: artbasel.com / MCH Messe Schweiz

Unlimited, erstmals kuratiert von Ruba Katrib vom MoMA PS1, präsentierte 59 großformatige Projekte aus den Bereichen Installation, Skulptur, Performance, Film und immersive Kunst. Zu den Höhepunkten zählten Arbeiten von Isa Genzken, Tracey Emin, Niki de Saint Phalle, George Rouy, Ulala Imai, Ryan Gander und İnci Eviner. Parallel dazu verwandelte Parcours unter dem Titel „Conviviality“ die Stadt Basel mit 21 ortsspezifischen Projekten in einen offenen Ausstellungsraum und verband Kunst mit Architektur, Gesellschaft und urbanem Leben.

Auch das Rahmenprogramm setzte Akzente. Die Art Basel Awards wurden zum zweiten Mal vergeben, erstmals wurde der Gallery Legacy Award verliehen, und das Conversations-Programm erreichte mit 3.600 Besuchern einen neuen Rekord. Zahlreiche institutionelle Ausstellungen in Basel und der Region – darunter Präsentationen von Pierre Huyghe, Helen Frankenthaler, Cao Fei, Janiva Ellis und Monira Al Qadiri – machten die Messestadt weit über die Hallen hinaus zu einem Zentrum internationaler Kunst.

Die Art Basel 2026 bestätigte damit nicht nur ihre wirtschaftliche Relevanz, sondern auch ihre Bedeutung als Plattform für Entdeckungen, kulturellen Austausch und institutionelle Vernetzung. Die präsentierten Werke von Pablo Picasso, Gerhard Richter, Louise Bourgeois und Willem de Kooning verdeutlichen zugleich die anhaltende Strahlkraft jener Blue-Chip-Künstler, die den internationalen Kunstmarkt bis heute prägen und deren Werke zu den begehrtesten Positionen der Kunstgeschichte zählen.

Tags: internationale Kunstmesse, Kunstmarkt, Malerei, Fotografie, Skulpturen, Zeitgenössische Kunst, Gegenwartskunst, Blue Chip Art, Pablo Picasso, Gerhard Richter, Louise Bourgeois, Willem de Kooning, Contemporary Art, Helen Frankenthaler, Zero10

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