Qualitätvoll mit Exponaten aus 2 Jahrhunderten präsentiert sich die Abteilung Silber. Die erste Position aus dieser Offerte ist ein feiner großer Henkelkorb eines Londoner Silberschmiedes aus der Zeit Georg III. 1810, ganz in der Stilauffassung des Empire zu einem Preis von € 1.950,-, eine Milchkanne des Rigaer Meisters A.W. Bergwitz für € 440,-, ebenfalls eine Milchkanne erschuf Martin Heinr. Wilkens um 1810, das Limit ist hier € 400,-. Teekanne und Sahnekännchen tragen das Meisterzeichen des Berliner Silberschmiedes, französischer Abstammung H. Névir, d ie Ansätze liegen bei 780 bzw. 280 € und zeichnen sich durch hervorragende Qualität in de Verarbeitung aus. Zwar versilbert, doch nicht von minderer Qualität sind zwei französische Hochzeitsbecher im Original-Etui für € 120, eine elegante große Deckelterrine aus der Zeit des Art Déco für 480 €. Kaffee-Teesets, Tabletts, edle Silberbestecke sind immer noch Garant für feine Tafeln. Die Ansätze orientieren sich am Silberpreis. Porzellan hat nach wie vor einen festen Platz bei Sammlern und Freunden dieses sensiblen Werkstoffes. Ein seltenes Sammlerobjekt die die Teedose mit kapuzinerbraunem Fond und einem Vermeil-Deckel, Meissen um 1760-70, Ansatz € 980,-, etwa um 10 bis 20 Jahre früher entstand die reizende kleine Kanne mit Szenen nach David Teniers, Meissen um 1750. Leider hat es in den Jahrhunderten ein wenig gelitten und ist daher für € 30,-zu haben. Zierliche Figürchen nach Modellen von J.J. Kaendler, J.G. Ehder, entstanden aus der Tradition der Manufaktur um 1860, sind schon ab € 210,- zu erhalten. Teller und Geschirrteile mit seltenen Reliefs und Bemalungen, z.B. u.a. aus Wien, Bemalung von Rädler & Pilz Ende des 19. Jhs., ein Teller mit einer scherzhaften Bemalung, Meissen 1875, für € 90,- ist wohl als Unikat anzusehen. Nicht unerwähnt bleiben sollte die Kanne Wallendorf um 1800 in sehr guter Erhaltung, für fast unwirkliche € 20,-. Das Konterfei Napoleons, seiner beiden Gattinnen und eines Teiles seiner Familie wurde um die Jahrhundertwende gern auf Geschirrteilen dekoriert. Erwähnenswert ist das sehr seltene Schokoladenservice der KPM Berlin entstanden und über lange Zeit gesammelt von 1830 bis ca. 1870, der Preis von € 80,-. Eine kleine Sammlung zarten Figurinen, zumeist in tänzerischen Posen, und liebevoll naturgetreue Tierfiguren runden dieses Angebot harmonisch ab. Ein dem Porzellan verwandter Werkstoff sind die Fayencen und Keramiken. Delft 17./18. steht für hohe Ansprüche in der Bemalung hier eine Fußvase für € 2.500,. ein großer Teller mit Bemalung nach N. Berchem, für nur € 500,-, als Sammelobjekt erfreuen Tabakstöpfe großer Beliebtheit. Ein holländischer Topf mit Amsterdamer Wappen wird mit einem Aufruf von € 500,- angeboten. Mettlacher Krüge und Zierteller, Arbeiten aus der Westerwälder Manufaktur sind mit Ansätzen z.T. um € 30,- angesetzt. In der auch von den Ansätzen her, sehr interessanten Offerte Glas rangieren Gläser aus böhmischen Manufakturen an erster Stelle. Raffinierte Schnitt- und Schlifftechniken auf Pokalen und Ziergläser, z.T. mit feinen Emailbemalungen, Exponate aus den Glaskunst-Werkstätten Muranos, Gläser aus der Zeit des Jugendstils und Art Décos Die adligen Damen ließen sich mangels der Erfindung der Fotografie gern von ihren Hofmalern malen, um es an ihre Liebsten zu verschenken. So entstanden die begehrten Miniaturen, die meisterhaft von späteren Künstlern nachempfunden wurden, und nun Miniatursammlern zu sehr günstigen Ansätzen Freude machen können. Ein Kleinod ist die Pillendose in Form eines Eulenkopfes.... Unvergängliche Schönheit und Wertigkeit haben Brillanten. Hier in der Offerte Schmuck lassen schlichte Fassungen die Brillanten strahlen, Ringe mit Steinen über 1 ct. mit Wertgutachten sind für weniger als die Hälfte der Bewertung zu erwerben. So ein lupenreiner Brillant von mehr als 1 ct. für 4.000 €, bei einer Bewertung von 9.800 €. Elegante Colliers mit Brillanten, Saphiren und anderen Farb-Edelsteinen, Ohrschmuck mit dekorativen Elementen und der dezenten Schönheit großer Perlen, Colliers aus Perlen in repräsentativen Größen sind weit unter üblichen Handelspreisen zu erhalten. Ein Angebot von nahezu 200 Positionen alter und neuer Grafik deckt weit gefasste Interessengebiete ab. Die Freunde alter Grafik mit Städtestichen, die den Eindruck vergangener Zeiten und die städtebauliche Veränderung dokumentieren sind schon ab 15 € zu erwerben. Die Sammler der Modernen können sich an Arbeiten von Klaus Fußmann, Pit Morell, Bernard Buffet, Horst Janssen, an der von Friedensreich Hundertwassers illustrierten die Bibel und den Meistern der klassischen Modernen mit niedrigsten Ansätzen erfreuen. Mit einem Gemälde von Elias van Bommel, der sich als Architekturmaler einen Namen machte, hier die Darstellung der Apsis einer Kathedrale, intelligente Farbgebung und das Wissen um die Archtiektur, lässt diese Darstellung plastisch erscheinen und der Ansatz von € 4.800,- ist durchaus gerechtfertigt. Barthel Gilles hält mit seinem Gemälde Weißdornzweige in einer Vase die duftige Schönheit fest, Aufruf € 3.800,-. Friedrich der Große von R. Schwager sitzt in der für ihn so typischen Pose nachdenklich vor einer Mauer, Ansatz € 1.750,-. Der Dresdner Maler Willy Tag fängt in seinem Gemälde weidende Kühe im Sonnenschein ein, Ansatz € 1.000,- Verschämt mit geröteten Wangen sitzt ein junges Mädchen dem Maler Josef Scheurenberg Modell. Leuchtend rot blühen Geranien auf einem Aquarelle von Lothar Malskat, das Ansatz von € 200,- ist sehr niedrig. Albert Schiestl-Arding brachte seine Vorstellung vom Paradies auf die Leinwand, Limit 1.500,- €. Olof Jernberg ist zwei Arbeiten vertreten. Arbeiten zeitgenössischer russischer Maler sind mit niedrigsten Limiten versehen. Mehr als ca. 500 Positionen umfasst insgesamt diese Offerte Gemälde, hier wurde u.a. eine umfangreiche Sammlung aufgelöst, die sich u. a. mit Künstlern beschäftigte, die nicht den Eingang in große Museen gefunden haben, aber durchaus einen hohen künstlerischen Anspruch stellten. Aus der Werkstatt eines französischen Ebenisten ist der elegante, vergoldete Salon, Louis XVI, aus dem Besitz einer Opernsängerin in perfekter Erhaltung für € 8.300,- Ein Ausdruck großer Handwerkskunst stellt der Modell-Aufsatzsekretär, Hannover um 1750, dar, das Limit mit 1.500,- € lässt höhere Erwartungen zu. Ein Braunschweiger Aufsatzsekretär in originaler Erhaltung ist mit 15.000,- € realistisch bewertet. Barockstühle ebenfalls aus Braunschweiger Möbelkunst-Werkstätten sind ab 400,-€ zu haben. Eine schwedische Barockkommode um 1760-1770 ist mit 1.900,-€ sehr niedrig bewertet. Hohe Möbelkunst beweist der Damen-Schreibtisch ebenfalls aus der Zeit des Barocks, wohl ein höfisches Möbel für 5.000,- €. Biedermeier-Kommoden, Schränke und Vitrinen, sowie weitere Sitzmöbel aus dem vergangenen Jahrhundert stellen eine repräsentative Offerte dar. Freunde alter Musikinstrumente werden Interesse an der Geige des Bremer Geigenbauers J. Diehl haben, d ie Entstehungszeit dürfte um 1842 sein. Der Wert des Instrumentes ist bei 5.000,- € angesiedelt. Am Freitag, dem 29.2. widmet sich das Haus der Versteigerung von Waffen und Historika. So werden u.a. Uniformteile z.B. aus preußischer Zeit aufgerufen. Bemerkenswert ist die hervorragende Erhaltung eines Polizeitschako mit Busch im Original-Kasten, weitere Pickelhauben mit originalen Schuppenketten, Uniformröcke, Orden und Ehrenzeichen, z. T. mit Ordensspangen sind begehrte Sammlerstücke. Eine Sammlung Schwerter mit prunkvollen Griffen in sehr gepflegtem Zustand, hier als Besonderheit ein Schwert, dass mit seiner Gravur an die Schlacht Napoleons im Jahre 1800 bei Marengo erinnert. Offizierssäbel-und -Dolche sowie zwei Schiffskanonen runden die Offerte ab. Auch die Sammler von Spielzeugen kommen nicht zu kurz. Eisenbahnteile, Blechspielzeug von Schuco, Matchbox-Autos, Plüschtiere u. a. von Steiff und Hermann, sowie Puppen, ein Anker-Steinbaukasten u. v. m. werden ihre Liebhaber finden.
Vorbesichtigung 22.02. - 27.02. jeweils 13:00 - 18:00 Uhr Auktion: 29.02. Beginn 17:00 Uhr (Varia und Militaria ) 01.03. Beginn 10:00 Uhr
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