Kupferstich (Kupferstech-kunst), nach dem Holzschnitt die älteste der graphischen Künste und von ihm prinzipiell dadurch unterschieden, dass sie ein Tiefdruckverfahren ist: die Zeichnung wird in eine Kupferplatte gegraben, die dann eingefärbt und auf Papier abgedruckt wird. Das Ergebnis heißt Kupferstich (oder Stich), eine Bezeichnung, die aber auch auf das Verfahren als solches angewendet wird.
Das Grundinstrument des Kupferstichs ist der Grabstichel, ein mit Griff versehener, vorn abgeschrägter Stahl von quadratischer Querschnitt. Mit ihm werden die Linien in die Kupferplatte gegraben oder "gestochen".
Dies ist die älteste Technik des Kupferstiches, auch Grabstichel- oder Linienmanier gennant.

Conrad Meyer Aussicht vom Zürichberg gegen Hardturm und Höngg, um 1645 Zentralbibliothek Zürich
Studioausstellung Annäherungen an Albrecht Altdorfer
Self-portraits on paper by 19th-century Masters
Käthe Kollwitz, Selbstbildnis mit aufgestütztem Kopf, 1889/91
Zacharias Wagner, Thier Buch, 1630er-/1640er-Jahre Bl. 56: Cashewbaum (Caju), Kupferstich-Kabinett © SKD, Foto: Herbert Boswank
Gülsün Karamustafa, The City and the Secret Panther Fashion, 2007 Einkanal-Video, Farbe, Ton, Dauer: 13‘ 39‘‘ (Setaufnahme) Courtesy the artist, Foto: Se
Kunsthaus Zürich Foto © Caroline Minjolle