Die Entscheidung den Standort Hilger contemporary in der Dorotheergasse 5 aufzugeben und den Bereich zeitgenössische Kunst nun in der GALERIE HILGER NEXT Wien 10, zusätzlich zur HilgerBROTKunsthalle Wien 10, zu konzentrieren, war eine logische Konsequenz in der Weiterentwicklung des Programms und den Bemühungen der Galerie, den Dialog mit zeitgenössischer Kunst mit Laborcharakter lebendig zu halten. Einer der Schwerpunkte ist und wird weiterhin sein, politische Kunst mit soziologischer Gewichtung mittels Ausstellungen zu unterstützen.
GALERIE ERNST HILGER Wien 1 im 1. Stock in der Dorotheergasse 5 in Wien 1 bleibt weiterhin der Ausstellungsort für Werkpräsentationen von Künstlern wie Erró und Mel Ramos sowie von Vertretern der österreichischen Moderne ab den 1960er Jahren und Hauptvertretern der wichtigsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts – von Pablo Picasso und Jean Dubuffet bis hin zu Pop Art Künstlern wie Andy Warhol und Keith Haring sowie der Narrativen Figuration (Jacques Monory).
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Das Dorotheum setzte bei der Kunstauktion Wien am 20. Mai 2026 ein deutliches Zeichen für den internationalen Markt der Nachkriegs- und Gegenwartskunst: Mit 520.000 Euro erzielte Carla Accardis Werk Fonda notte - Pieno giorno einen neuen Weltrekord für die italienische Avantgarde-Künstlerin. Ein Telefonbieter sicherte sich die Arbeit der mehrfachen Biennale-di-Venezia-Teilnehmerin und bedeutenden Vertreterin der italienischen Nachkriegsavantgarde. Werke von Carla Accardi befinden sich heute in international renommierten Sammlungen und Museen, darunter im Museum of… Weiterlesen
Das Dorotheum Wien präsentiert 2026 eine außergewöhnliche Frühjahrsauktion zwischen Impressionismus, Moderne und Gegenwartskunst – mit Meisterwerken von Claude Monet, Julian Schnabel, Miriam Cahn und weiteren internationalen Top-Künstlern.
Moderne und Zeitgenössische Kunst sowie bedeutende Juwelen und Uhren stehen bei den großen Frühjahrsauktionen der Contemporary Week im Dorotheum in Wien vom 19. bis 21. Mai 2026 auf dem Programm. Ihnen folgen Editions am 10. Juni.
Honoré Daumier zeigt in der Lithografie Le Ventre législatif von 1834 ein Parlament als schwerfälligen Organismus: dicht gedrängt sitzen die Abgeordneten auf ihren Bänken, körperlich ausladend, geistig abwesend, in sich versunken oder miteinander beschäftigt. Gesichter verzerren sich zu Masken aus Selbstzufriedenheit, Müdigkeit und Gleichgültigkeit, während unter ihnen der „Bauch“ der Legislative alles verschluckt. Politik erscheint hier nicht als Ort des Denkens, sondern als Zustand des Sich-Eingerichtet-Habens.
Schon damals sitzen sie… Weiterlesen
Ende Januar liegt das Belvedere 21 in der Kälte des Wiener Winters. Das Licht ist klar, die Luft scharf, die Architektur erscheint wie ein schwebender Körper aus Glas und Stahl, der sich gegen Dunkelheit und Stille behauptet. In diesem Moment entfaltet „Skin to Skin“ seine volle Wirkung. Die Installation tritt in einen Dialog mit der Jahreszeit, mit dem Rückzug der Körper, mit dem Bedürfnis nach Schutz und Nähe. Draußen friert der Raum, während sich im Inneren eine fragile Gemeinschaft formiert – 55 Figuren, die nicht wärmen, aber… Weiterlesen
Affordable Art Fair Wien kehrt im Frühjahr 2026 in die Marx Halle zurück – und mit ihr ein Messeformat, das Kunst nicht als Schwelle, sondern als Einladung versteht: zum Sehen, zum Entdecken, zum Mitnehmen.
Wenn der Besucher vor der Halle stehen bleibt, geschieht etwas Unwillkürliches. Der Blick hebt sich zur Marx Halle, verweilt an der strengen Symmetrie des Backsteinportals, an den Bögen, am Eisen, das noch immer von Arbeit erzählt. Errichtet 1881 als Rinderhalle, als erste große Schmiedeeisenkonstruktion Wiens, ist dieser Bau ein Kind der… Weiterlesen
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