Ende Januar liegt das Belvedere 21 in der Kälte des Wiener Winters. Das Licht ist klar, die Luft scharf, die Architektur erscheint wie ein schwebender Körper aus Glas und Stahl, der sich gegen Dunkelheit und Stille behauptet. In diesem Moment entfaltet „Skin to Skin“ seine volle Wirkung. Die Installation tritt in einen Dialog mit der Jahreszeit, mit dem Rückzug der Körper, mit dem Bedürfnis nach Schutz und Nähe. Draußen friert der Raum, während sich im Inneren eine fragile Gemeinschaft formiert – 55 Figuren, die nicht wärmen, aber… Weiterlesen