Das Museum der Schönen Künste in Lyon zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen Europas. Hochrangige Sammlung von der Antike bis zur Moderne im ehemaligen Kloster Saint-Pierre.
Das Museum der Schönen Künste in Lyon zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen Europas. Hochrangige Sammlung von der Antike bis zur Moderne im ehemaligen Kloster Saint-Pierre.
Das Museum ist mittwochs bis montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Am Freitag gelten die Öffnungszeiten von 10.30 bis 18 Uhr.
Dienstag geschlossen.
Das Museum der Schönen Künste in Lyon gehört zu den bedeutendsten Kunstmuseen Europas und gilt als das wichtigste Museum Frankreichs außerhalb von Paris. Gegründet wurde es 1801 im Zuge der kulturellen Neuordnung nach der Französischen Revolution, als Kunst erstmals systematisch als öffentliches Gut verstanden und zugänglich gemacht wurde. Das Museum ist im ehemaligen Benediktinerkloster Saint-Pierre untergebracht, einem architektonisch geschlossenen Komplex im historischen Zentrum Lyons, dessen ruhige Strenge bis heute die Wahrnehmung der Sammlung prägt.
Von Beginn an verfolgte das Museum einen universellen Anspruch. Seine Bestände entwickelten sich aus staatlichen Zuweisungen, insbesondere aus napoleonischen Enteignungen, aus bedeutenden Schenkungen sowie aus gezielten Ankäufen. Lyon etablierte sich früh als kulturelles Gegengewicht zu Paris, was sich in der Qualität und Breite der Sammlung widerspiegelt. Heute umfasst sie einen Zeitraum von der Antike bis ins 20. Jahrhundert und zählt zu den umfassendsten Museumssammlungen Europas.
Einen zentralen Schwerpunkt bildet die antike Sammlung, insbesondere die ägyptischen Bestände, die international hohes Ansehen genießen. Skulpturen, Reliefs, Stelen, Vasen und Objekte des Alltags aus Ägypten, Griechenland, Etrurien und Rom vermitteln ein präzises Bild frühgeschichtlicher Hochkulturen und ihrer künstlerischen Ordnung. Die ägyptische Abteilung zählt zu den bedeutendsten Frankreichs.
Die Gemäldesammlung des Museums ist von außergewöhnlicher Qualität und deckt die europäische Malerei vom Spätmittelalter bis zur Moderne ab. Sie vereint französische, italienische, niederländische, flämische, spanische und deutsche Werke. Vertreten sind unter anderem Perugino, Paolo Veronese, Tintoretto, Rembrandt, Peter Paul Rubens, Francisco de Zurbarán, Nicolas Poussin, Eugène Delacroix, Gustave Courbet, Jean-Baptiste Camille Corot, Claude Monet, Pierre-Auguste Renoir, Pierre Bonnard und Pablo Picasso. Die Sammlung erlaubt es, kunsthistorische Entwicklungen, stilistische Übergänge und Brüche in großer Klarheit nachzuvollziehen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Skulptur, mit Werken vom Mittelalter bis zur Moderne. Besonders stark vertreten ist die französische Bildhauerei des 19. Jahrhunderts, die den Übergang von akademischen Traditionen zu freieren Ausdrucksformen dokumentiert. Ergänzt wird dieser Bereich durch internationale Positionen, die den Dialog zwischen nationalen Schulen sichtbar machen.
Darüber hinaus verfügt das Museum über bedeutende Bestände an Zeichnungen, Druckgrafik, Kunsthandwerk und angewandter Kunst. Möbel, Keramiken, Textilien und dekorative Objekte erweitern den Blick auf ästhetische Konzepte jenseits der klassischen Gattungen und unterstreichen den ganzheitlichen Sammlungsanspruch des Hauses.
Étretat, jenseits der Klippen öffnet im Museum der Schönen Künste von Lyon einen Blick auf einen Ort, der mehr als Landschaft ist – ein Brennpunkt der Imagination, an dem Meer, Kalkstein und Licht seit über einem Jahrhundert Künstler in Bann schlagen und Bilder hervorbringen, die sich unauslöschlich in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben haben.
Vom 29. November 2025 bis zum 1. März 2026 widmet sich die Ausstellung den Darstellungen von Étretat, jenen Ansichten der normannischen Küste, die im Laufe der Zeit ikonische… Weiterlesen
Das Musée des Beaux-Arts de Lyon präsentiert mit „Dialogues in the Modern Collections“ eine Ausstellung, in der Courbet, Monet und Matisse im Zentrum stehen und Lyon als bedeutender Ort moderner Kunst sichtbar wird.
In einer erneuerten Präsentation der modernen Sammlungen zeigt das Museum jüngste Schenkungen und Neuerwerbungen und macht sichtbar, wie sehr Mäzene und Förderer die Geschichte dieser Sammlung geprägt haben. Der Club du Musée Saint-Pierre, der Cercle Poussin, die Friends of the museum, ebenso wie… Weiterlesen
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