FROM CARINTHIA – Ausgewählte Kunst aus Kärnten nach 1945 zeigt im Künstlerhaus Wien zentrale Positionen österreichischer Kunst von Maria Lassnig bis Kiki Kogelnik.
Die Ausstellung „FROM CARINTHIA – Ausgewählte Kunst aus Kärnten nach 1945“ richtet den Blick auf Künstler, deren Herkunft in Kärnten liegt, deren künstlerische Entwicklung jedoch weit über regionale Grenzen hinausführte. In der Factory des Künstlerhauses Wien begegnen einander Werke von Maria Lassnig, Kiki Kogelnik, Hans Staudacher, Bruno Gironcoli, Hans Bischoffshausen, Peter Krawagna, Valentin Oman, Meina Schellander und Wolfgang Hollegha.
Gerade die unterschiedlichen Wege dieser Künstler erzählen ein wesentliches Kapitel österreichischer Kunstgeschichte nach 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg suchte eine neue Generation den Anschluss an internationale Entwicklungen. Maria Lassnig reiste bereits 1951 gemeinsam mit Arnulf Rainer nach Paris und wurde später mit ihrer radikal persönlichen Auseinandersetzung mit Körper und Wahrnehmung zu einer der international bedeutendsten österreichischen Künstlerinnen. Hans Staudacher fand in Paris wichtige Impulse, während Hans Bischoffshausen dort ab 1959 lebte und Verbindungen zur europäischen ZERO-Avantgarde entwickelte.