Besucher auf der ARTe Kunstmesse Konstanz im Bodenseeforum – zeitgenössische Kunst am Bodensee © Christopher Cocks
Besucher auf der ARTe Kunstmesse Konstanz im Bodenseeforum – zeitgenössische Kunst am Bodensee © Christopher Cocks – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Was: Messe

Wann: 17.07.2026 - 19.07.2026

Die ARTe Kunstmesse Konstanz 2026 hat ihre Tore geöffnet. Vom 17. bis 19. Juli 2026 wird das Bodenseeforum Konstanz erneut zum Treffpunkt für zeitgenössische Kunst am Bodensee. Rund 60 Galerien und Künstler aus Deutschland und den angrenzenden Ländern präsentieren ihre aktuellen Positionen und laden Besucher dazu ein, Kunst unmittelbar zu entdecken, mit Künstlern und Galeristen ins Gespräch zu kommen und neue Werke für die eigene Sammlung zu finden.

Angelika Kübler – farbenprächtige Waldlandschaft mit Buchen und leuchtendem Blätterteppich, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026
Angelika Kübler – farbenprächtige Waldlandschaft mit Buchen und leuchtendem Blätterteppich, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Eine besondere Entdeckung auf der ARTe Kunstmesse Konstanz ist die Malerei von Angelika Kübler. Ihre leuchtenden Waldlandschaften scheinen die Idee des Impressionismus in die Gegenwart zu übersetzen. Mosaikartig gesetzte Blätter und kräftige Neonakzente verwandeln die heimischen Buchenwälder in kaleidoskopartige Farbwelten. Es ist die Atmosphäre eines Augenblicks, die hier in Farbe festgehalten wird – ein wiederentdeckter Impressionismus in der Bildsprache des Jahres 2026.

Die ARTe Kunstmesse Konstanz ist zu einem festen Termin im Kulturkalender der Region geworden und hat sich mit ihrer nun sechsten Ausgabe als jährliches Highlight für Kunstliebhaber:innen aus der gesamten Bodenseeregion etabliert. "Konstanz und die ARTe – das ist eine Verbindung, auf die ich mich jedes Jahr aufs Neue freue. Nicht weil sie zum Kalender gehört, sondern weil diese Messe jedes Mal aufs Neue beweist, dass zeitgenössische Kunst kein Nischenthema ist. Sie geht uns alle an. Sie stellt Fragen, die wir uns selbst vielleicht nicht trauen würden.", so Herr Oberbürgermeister Burchardt zur ARTe Kunstmesse Konstanz 2026.

Das Zusammenspiel des sommerlichen Ambientes und der malerischen Kulisse der Veranstaltungslocation am Bodensee-Ufer erzeugt eine einzigartige Atmosphäre aus Leichtigkeit, Urlaubsgefühlen und künstlerischer Inspiration.

Lea Lerche – farbenfrohes Stillleben mit Blumen, Zitronen, Vasen und Mustern, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026
Lea Lerche – farbenfrohes Stillleben mit Blumen, Zitronen, Vasen und Mustern, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Lebendigkeit, Fülle und Freude: die Bildwelten von Lea Lerche

Mit Lea Lerche setzt sich die Entdeckungsreise auf der ARTe Kunstmesse Konstanz farbenreich fort. Ihre großformatigen Bildwelten feiern die Fülle des Lebens: Blumen, Früchte, Vasen, Stoffe und alltägliche Dinge begegnen sich in vielschichtigen Kompositionen, in denen Muster und Farben beinahe spielerisch miteinander konkurrieren. Zwischen Stillleben und freier Interpretation entstehen Räume voller Wärme und visueller Entdeckungen. Lerches Malerei lädt nicht zur flüchtigen Betrachtung ein – sie möchte, dass man bleibt, schaut und immer wieder etwas Neues entdeckt.

Hubert Warter – atmosphärische Fotografie eines verlassenen Freizeitparks mit Achterbahn im Nebel, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026
Hubert Warter – atmosphärische Fotografie eines verlassenen Freizeitparks mit Achterbahn im Nebel, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Die Fotografie als Sehschule: Hubert Warter

Einen atmosphärischen Gegenpol setzt Hubert Warter mit seiner Fotografie. Seit seinem Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel bewegt er sich zwischen Illustration, Zeichnung und fotografischem Sehen. Seine Kamera versteht er dabei als „Sehschule“, mit der er Licht und Schatten, Form und Farbe ebenso erkundet wie jene stillen Momente, in denen ein Ort eine beinahe beseelte Atmosphäre entwickelt. In seinen Fotografien wird das Alltägliche zur Bühne: menschenleere Tische, geschlossene Sonnenschirme und die im Nebel verschwindenden Konturen einer Achterbahn verdichten sich zu einem Bild zwischen Melancholie und Erwartung. Es ist die Stille vor dem Vergnügen – oder jene danach.

Tanja Lucchini – Pink Ice Sugarbrushes, Acryl auf Leinwand
Tanja Lucchini – Pink Ice Sugarbrushes, Acryl auf Leinwand – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Zwischen Kontrolle und Chaos: Tanja Lucchini

Die abstrakte Malerei von Tanja Lucchini, die unter dem Namen TALUART arbeitet, entsteht im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Chaos, Farbe und Stille. Schwarze Linien bewegen sich frei über klar gesetzte Farbflächen, überschneiden sich, bilden Räume und lösen diese im nächsten Moment wieder auf. Aus dem Wechselspiel zwischen spontaner Geste und kontrollierter Komposition entwickelt Lucchini eine reduzierte, zugleich dynamische Bildsprache. Ihre Werke wollen dem Unsichtbaren eine Form geben und verstehen Kunst als Möglichkeit einer unmittelbaren Begegnung – als eine Verbindung zwischen Werk und Betrachter, die keiner Erklärung bedarf.

Ergänzt wird das Kunsterlebnis auf der ARTe Kunstmesse Konstanz durch kostenfreie Services: Ein Einpackservice für gekaufte Werke und die Möglichkeit, per EC- oder Kreditkarte zu bezahlen, erleichtern den Kunstkauf.  Zum Messekonzept gehören zudem ein musikalischer Klangteppich, der dezent durch die Messe begleitet, sowie kostenfreie Führungen mit der Kunsthistorikerin Anette Ochsenwadel. In wechselnden Touren stellt sie ausgewählte Positionen vor und ordnet diese in ihren kunsthistorischen und zeitgenössischen Kontext ein. Eine Voranmeldung wird empfohlen und ist über die Website der ARTe Kunstmessen möglich.

Titus Reinarz – figurative Skulptur in Bronze mit fantastischer Formsprache, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026
Titus Reinarz – figurative Skulptur in Bronze mit fantastischer Formsprache, ARTe Kunstmesse Konstanz 2026 – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH

Figuration mit eigener Handschrift: Titus Reinarz

Mit den Skulpturen von Titus Reinarz erweitert sich der Rundgang durch die ARTe Kunstmesse Konstanz um die Bildhauerei. Der ehemalige Meisterschüler von Hans Karl Burgeff entwickelt eine figurative Formenwelt, die bewusst auf eine naturalistische Wiedergabe verzichtet. Seine Figuren erzählen, ohne ihre Geschichte vollständig preiszugeben: Menschliches, Tierisches und Fantastisches verbinden sich zu einer unverwechselbaren Bildsprache, in der sich hinter spielerischen Formen immer auch Raum für eigene Deutungen öffnet. Für Reinarz ist Bildhauerei Mitteilung – eine Kunst, die Botschaften vermitteln kann, ohne dem Betrachter ihre Interpretation vorzuschreiben.

Mit ihrer einzigartigen Lage am Bodensee, einem vielfältigen Angebot zeitgenössischer Kunst und der persönlichen Atmosphäre zählt die ARTe Kunstmesse Konstanz zu den beliebtesten Kunstveranstaltungen im süddeutschen Raum. Die Verbindung aus etablierten Galerien, aufstrebenden Künstlern und direktem Austausch mit dem Publikum macht die Messe zu einem inspirierenden Treffpunkt für Sammler, Kunstliebhaber und alle, die aktuelle Positionen der Gegenwartskunst entdecken möchten. Vom 17. bis 19. Juli 2026 bietet das Bodenseeforum erneut die Gelegenheit, Kunst in entspannter Sommeratmosphäre zu erleben und vielleicht sogar das nächste Lieblingswerk zu finden.

Zwischen Sichtbarkeit und Auflösung: Gabriela Blachetta

In der Malerei von Gabriela Blachetta wird das Gesicht zum Ausgangspunkt einer Verwandlung. Was zunächst als menschliches Gegenüber erkennbar bleibt, beginnt sich unter Schichten von Farbe zunehmend aufzulösen. Mit Pinsel, Palettenmesser und bisweilen mit den Händen überlagert, verdichtet und verändert sie ihre Motive. Konturen verschwimmen, Farbflächen treten hervor, Vertrautes wird fremd und bleibt dennoch gegenwärtig. Blachetta interessiert jener fragile Moment, in dem ein Gesicht mehr wird als sein Abbild – zwischen dem, was wir erkennen, und dem, was wir fühlen.

© Gabriela Blachetta – Was weiterklingt, Öl gespachtelt auf Leinwand
© Gabriela Blachetta – Was weiterklingt, Öl gespachtelt auf Leinwand – Mit freundlicher Genehmigung von: ArteKunstmessen / ARTe Kunstmessen GmbH
Tags: Zeitgenössische Kunst, Gegenwartskunst, Junge Kunst, Malerei, Skulpturen, Fotografie, Grafik, Sammler, Abstrakte Kunst, Kunstsammler, Pop Art, Angelika Kübler, Lea Lerche, Hubert Warter, Tanja Lucchini, Titus Reinarz, Gabriela Blachetta

Freitag, 17. Juli: 17:00–21:00 Uhr


Samstag, 18. Juli: 11:00–18:00 Uhr


Sonntag, 19. Juli: 11:00–18:00 Uhr

Veranstaltungsort: Bodenseeforum Konstanz, Reichenaustr. 21, 78467 Konstanz