Meier-Denninghoff war die einzige Bildhauerin und Frau, die 1949 zu den Gründungsmitgliedern der… Weiterlesen
2020 würdigt das Bröhan-Museum den Maler Hans Baluschek mit einer großen Jubiläumsausstellung: „‘Zu wenig Parfüm, zu viel Pfütze.‘ Hans Baluschek zum 150. Geburtstag“ (26.3.-27.9.2020). Baluschek war scharfer Beobachter, brillanter Künstler und engagierter Chronist seiner Zeit. Schon früh konfrontierte der 1870 geborene Maler, Grafiker und Illustrator das Publikum mit ungewohnt realistischen Darstellungen des Berliner Lebens. Von Kaiser Wilhelm II. als „Rinnsteinkünstler“ diffamiert, fand Baluschek ab 1899 Anerkennung in den Ausstellungen der Berliner Secession.
Dem Thema Gestaltung widmet sich ab Juni die Ausstellung „Luigi Colani und der Jugendstil“ (18.6.2020-31.1.2021). Der 2019 verstorbene deutsche „Design-Star“ Luigi Colani, gebürtiger Berliner, sorgte in den 1960er Jahren für eine Revolution im deutschen Design, indem er sich selbst und seine Namen zur Marke machte. Er nutzte die Möglichkeiten des neuen Materials Kunststoff zu außergewöhnlichen und futuristischen Formen. Oft knüpft er dabei an florale und organische Formen des Jugendstils an. Deshalb werden seine Entwürfe im Bröhan-Museum den Jugendstilobjekten der Sammlung gegenüber gestellt. Die floralen Jugendstilobjekte und die Entwürfe Colanis stehen für den Traum von einer besseren Welt.
Im Herbst 2020 zeigt das Bröhan-Museum eine Ausstellung zum Design der Firma Braun (Ende Oktober 2020 bis Ende März 2021). Kaum eine Firma verkörpert deutlicher die ästhetische Sprache der deutschen Nachkriegszeit als Braun. Bedeutende Designer wie Wilhelm Wagenfeld, Hans Gugelot und Dieter Rams waren hier tätig. Im Jahr des Radios und 100 Jahre nach Gründung der Firma zeigt die Schau im Bröhan-Museum alle Spitzenstücke des Braun-Designs. Die Entwicklung der funktionalistischen Gestaltung der Geräte wird thematisiert, die nachhaltig auch anderen Firmen wie Bang und Olufsen und Apple beeinflusst hat.
Neben diesen drei umfangreichen Sonderausstellungen präsentiert das Bröhan-Museum 2020 zwei Ausstellungen in seiner „Blackbox“-Reihe: Ab April „PGH – Glühende Zukunft“ und ab Oktober zum Thema „Arbeiterfotografie“.
Öffnungszeiten: Di bis So von 10 bis 18 Uhr und an allen FeiertagenEintritt: 8,- €, erm. 5,- €, jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei, ermöglicht durch die Deutsche Wohnen SEZur Ausstellung erscheint ein Katalog im Wienand Verlag: 136 Seiten mit zahlreichen farbigen Abb., Preis: 23,- € an der Museumskasse
Meier-Denninghoff war die einzige Bildhauerin und Frau, die 1949 zu den Gründungsmitgliedern der… Weiterlesen
Kaum ein Medium hat unsere Wahrnehmung der Welt so nachhaltig verändert wie die Fotografie. Genau 200 Jahre nach ihren Anfängen richtet CO Berlin mit „200 Years and Counting“ den Blick nicht nur zurück, sondern vor allem nach vorn: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Künstliche Intelligenz die Zukunft des fotografischen Bildes verändern wird. Die Ausstellung in Berlin wird damit zum Schauplatz einer internationalen Debatte über eines der prägendsten Medien unserer Zeit.
Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Fotografie veranstaltet CO… Weiterlesen
Bruce Gilden trifft mit „Why These?“ wie ein Blitz ins Gesicht – direkt, unerwartet und ohne Ausweichmöglichkeit. In der Ausstellung bei Fotografiska Berlin verdichtet sich seine Fotografie zu einem kompromisslosen Blick auf Menschen, der weder beschönigt noch erklärt, sondern konfrontiert.
Bruce Gildens Bilder verweigern jede Form von Distanz. Der harte Blitz, das unmittelbare Herangehen, die Nähe zum Motiv – all das erzeugt eine Intensität, die sich nicht abschwächen lässt. Gesichter erscheinen nicht als Oberfläche, sondern als verdichtete… Weiterlesen
Nach über zwei Jahrhunderten ist es gelungen, zwei bislang verschollen geglaubte Tafeln des Maria-Magdalenen-Retabels zurück nach Lübeck zu holen – dorthin, wo sie einst Teil eines der bedeutendsten sakralen Kunstwerke der Stadt waren.
„Mit dieser Erwerbung erweitert das St. Annen-Museum seine Sammlung zugleich um zwei besonders bedeutende Malereien aus dem Œuvre Erhart Altdorfers.“
Eine kunsthistorische Sensation, die nicht nur das St. Annen-Museum,… Weiterlesen
Everall bringt ihre scharfsinnige, furchtlose lyrische Stimme nach Berlin und liest aus ihrem neuesten Gedichtband Venus Without Furs – einer provokanten, feministischen Neuinterpretation von Leopold von Sacher-Masochs berüchtigtem Werk Venus with Furs (dt. Venus im Pelz). In ihrer Fassung, erzählt aus der Perspektive von „Severin als eine Sie“, konfrontiert… Weiterlesen
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