Untrennbar mit der Geschichte der ARTfair Innsbruck verbunden ist ihre Gründerin und Direktorin Johanna Penz. Seit drei Jahrzehnten prägt sie die Messe mit großer Kontinuität und hat sie als feste Größe im internationalen Messekalender etabliert. Als Senatorin im Senat der Wirtschaft Österreich verbindet sie kulturelles Engagement mit wirtschaftlichem Denken und versteht Kunst als gesellschaftliche und wirtschaftliche Ressource.
Seit drei Jahrzehnten begleitet Johanna Penz die Entwicklung der ARTfair Innsbruck und hat die internationale Kunstmesse durch unterschiedlichste Phasen des Kunstmarktes geführt – von den Anfängen in den 1990er-Jahren bis zur heutigen Jubiläumsausgabe. Dabei ist sie ihrer Überzeugung treu geblieben, dass persönliche Begegnungen zwischen Galerien, Künstlern, Sammlern und Kunstinteressierten das Fundament einer erfolgreichen Kunstmesse bilden.
Für ihre Verdienste um Kunst und Kultur sowie für die nachhaltige gesellschaftliche Wirkung der von ihr gegründeten internationalen Kunstmesse wurde Johanna Penz im vergangenen Jahr mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt zugleich die Bedeutung der ARTfair Innsbruck als kulturellen Impulsgeber weit über Tirol hinaus.
„Eine Messe, die 1996 aus einer Idee entstand, behauptet sich 2026 nicht trotz des Wandels, sondern gerade durch ihre Fähigkeit, Wandel aufzunehmen, ohne ihre Identität zu verlieren.“
– Johanna Penz
Das 30-jährige Jubiläum markiert daher weniger einen Endpunkt als eine Zwischenbilanz. In einer Zeit, in der sich der internationale Kunstmarkt und das Sammeln selbst verändern, bleibt die ARTfair Innsbruck ein Ort der persönlichen Begegnung, des unmittelbaren Kunsterlebnisses und des Austauschs zwischen Galerien, Künstlern, Sammlern und Kunstinteressierten.